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Heimwerker und ihre Strategien: Kulturwissenschaftliche Analyse des Phänomens der Bricolage

Heimwerker und ihre Strategien: Kulturwissenschaftliche Analyse des Phänomens der Bricolage

Paperback

ManagementMarketing

ISBN10: 3832497145
ISBN13: 9783832497149
Publisher: Diplom.de
Published: Jul 24 2006
Pages: 88
Weight: 0.28
Height: 0.21 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Inhaltsangabe: Problemstellung: Bricolage ist eine Kulturtätigkeit, der die Menschen schon seit Urzeiten nachgehen. Gebastelt wird auf vielfältige Weise und in vielfältigen Kontexten. Wenn in den Kulturwissenschaften dem Phänomen der Bricolage nachgegangen wird, so wird also von einem sehr weit reichenden Begriff der Bastelei ausgegangen. Bricolage bedeutet aber nicht nur ‚Bastelei' sondern auch ‚Heimwerkerarbeit'. Stellt sich die Frage, welche Gemeinsamkeiten das Heimwerken und das Basteln haben und was sie unterscheidet. Um diese Frage zu beantworten, betrachte ich zum einen, was Kulturwissenschaftler zum Phänomen der Bricolage sagen, und untersuche zum anderen, was Heimwerker über ihre Tätigkeit denken und wie sie agieren, wenn sie heimwerken. Dazu bediene ich mich der Methodik der lebensweltlichen Ethnographie. „Das methodische Ideal der ethnographischen Datenerhebung ist dabei die Kombination möglichst vielfältiger Verfahren. Die grundlegenden Techniken bestehen darin, das Geschehen zu beobachten, Dokumente zu beschaffen und zur Kenntnis zu nehmen, sowie mit den Leuten zu reden. Und genau das habe ich getan - ich war bei den Heimwerkern in ihren Werkstätten, habe die einschlägigen Magazine gelesen und habe mit den Heimwerkern Gespräche geführt. Mit dieser Arbeit verfolge ich das Ziel, Heimwerker und ihre Gedanken zu verstehen, um sie dem Marketing auf eine neuartige Weise zugänglich zu machen. So beschreiben Marketingfachleute die Zielgruppe der Heimwerker in der Regel mittels quantitativer Methoden. Fraglich ist aber, ob das Durchschnittsalter oder das Durchschnittseinkommen relevante Grö en sind, um Produkte anbieten zu können, die der Kunde wirklich braucht. Stattdessen soll den befragten Heimwerkern die Möglichkeit gegeben werden, sich selber darzustellen und die eigenen Relevanzsysteme offen zu legen. Die dabei zutage tretenden Muster in Denk- und Handlungsweisen gilt es zu Strategien zu verdichten, um dann Typen von Heimwerkern zu identifizieren. Die

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