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Hochschulbildung: Öffentliche oder private Finanzierung?

Hochschulbildung: Öffentliche oder private Finanzierung?

Paperback

Management

ISBN10: 363895305X
ISBN13: 9783638953054
Publisher: Grin Verlag
Published: Jun 21 2008
Pages: 56
Weight: 0.19
Height: 0.13 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich BWL - Sonstiges, Note: 1,7, Universität Duisburg-Essen (Mercator School of Management), Veranstaltung: Bildungsökonomik, Sprache: Deutsch, Abstract: Als das Bundesverfassungsgericht im Januar 2005 das Verbot von Studiengebühren - eingeführt von der rot-grünen Regierungskoalition im April 2002 - aufhob, wurde die bis dato immer wieder geführte Diskussion um die Finanzierung der Hochschulausbildung erneut entfacht. Generelle Überlegungen wurden angestellt, ob Hochschüler weiterhin auf Staatskosten studieren dürfen oder ob sie sich an der Studienfinanzierung selbst zu beteiligen haben. Viele Bundesländer sprachen sich daraufhin für die Einführung von Studiengebühren beim Erststudium aus, darunter auch Nordrhein-Westfalen. In den unterschiedlichen Reaktionen auf das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes sind sowohl verteilungspolitische als auch effizienzorientierte Erwägungen zum Ausdruck gekommen - auch wenn erstere zu dominieren scheinen. Aus der Verteilungsperspektive wird die Einführung von Gebühren entweder begrü t, da nicht mehr nur die Besserverdienenden exklusiv profitieren; oder sie wird abgelehnt, weil einkommensschwache Gruppen von der Bildung ausgeschlossen werden. Aus der Effizienzperspektive gibt es auch einige Gründe, die für oder gegen die öffentliche Bereitstellung der Hochschulbildung sprechen. In diesem Zusammenhang ist ebenfalls die Bildung als solche zu erwähnen. Bildung ist eine der wichtigsten Ressourcen des sonst rohstoffarmen Deutschlands; erhöhtes Humankapital und ein damit einhergehendes erhöhtes Einkommensniveau sorgt laut OECD-Analysen für überproportionales Wirtschaftswachstum. Dies zeigt sehr genau wie wichtig das Bildungssystem, speziell der tertiäre Be-reich, für Deutschland und seine internationale Positionierung ist. Im Vergleich der Bildungsausgaben weltweit führender Industriestaaten belegt Deutschland einen der hinteren Ränge - nur 4,5% des BIP wurden im Jahre 2003 in die Bildu

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