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Die Liberalisierung der Telekommunikationsmärkte in der EG: Schaffung eines europäischen Binnenmarktes mit Wettbewerb?

Die Liberalisierung der Telekommunikationsmärkte in der EG: Schaffung eines europäischen Binnenmarktes mit Wettbewerb?

Paperback

Business GeneralManagement

ISBN10: 3838604695
ISBN13: 9783838604695
Publisher: Diplom.de
Published: Sep 30 1997
Pages: 98
Weight: 0.30
Height: 0.23 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Inhaltsangabe: Einleitung: „Den meisten der rund 40 Millionen Telephonkunden ist noch nicht klar, was in fünf Monaten passiert: Von Januar an dürfen sie von zu Hause aus erstmals frei wählen und sich ihre eigene Telephongesellschaft aussuchen. Wer sich immer schon über die Deutsche Telekom geärgert hat, weil er deren Mitarbeiter unfreundlich findet oder die Gesprächstarife zu hoch, der kann dann zur Konkurrenz gehen, die so sonderbare Namen trägt wie Arcor, Otelo oder Viag Interkom. Ein jahrzehntelanges Staatsmonopol wird geknackt, schreibt Ulf Brychci Ende Juli 1997 in der Süddeutschen Zeitung Es ist wohl richtig, dass den meisten Deutschen und auch der Mehrzahl der übrigen Europäer die Tragweite des „magischen Datums 1. Januar 1998 noch nicht so recht bewusst ist. Noch weniger Menschen wird aber wohl bewusst sein, dass bei der Liberalisierung eines bis vor wenigen Jahren hochregulierten Sektors die Europäische Gemeinschaft eine bedeutende, wenn nicht sogar die bedeutendste Rolle gespielt hat. In dieser Arbeit soll nun untersucht werden, welche Rolle die Europäische Gemeinschaft genau beim Liberalisierungsprozess der europäischen Telekommunikationsmärkte gespielt hat und inwieweit es ihr in verschiedenen Phasen gelungen ist, in diesem Gebiet einen europäischen Binnenmarkt mit einem möglichst hohen Ma an Wettbewerb zu schaffen. Diese beiden Aspekte sind aus zwei Gründen besonders interessant. Auf der einen Seite stellen sie allgemeine Ziele dar, denen sich die Gemeinschaft verschrieben hat, auf der anderen Seite bietet die Telekommunikation ein Paradebeispiel für einen Bereich, dem lange Zeit beide Punkte fremd waren. Das Gebiet wurde als natürliches Monopol zum Aufgabenbereich des Staates gehörend betrachtet, weswegen sich Wettbewerb ex definitione verbot und die nationalen Märkte durch gesetzliche und technische Hürden nach au en hin abgeschottet waren; einen gesamteuropäischen Markt gab es nicht. Gang der Untersuchung: Nach dieser Einleitung wird im zweit

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