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The Geography of Phytochemical Races

The Geography of Phytochemical Races

Paperback

Botany & HorticultureChemistryGeography

ISBN10: 9048180570
ISBN13: 9789048180578
Publisher: Springer Nature
Published: Oct 19 2010
Pages: 348
Weight: 1.13
Height: 0.76 Width: 6.14 Depth: 9.21
Language: English
Die Entdeckung chemischer Rassen war eines der wichtigsten Ergebnisse des Zeitalters der Chemotaxonomie, hat sie doch den Systematikern ein weiteres Werkzeug für die Suche nach Verwandtschaftsbeziehungen in die Hand gegeben. Das Thema wurde seinerzeit in mehreren Review-Artikeln diskutiert, aber nach und nach ist es gegenüber leistungsfähigeren Techniken, die allgemein unter dem Stichwort Molekularbiologie zusammengefa t werden können, in den Hintergrund gerückt. Dieser Übersichtsartikel ist ein Versuch, das Thema Chemische Rassen zu aktualisieren, indem eine Zusammenstellung von Beispielen aus der Literatur gegeben wird, wo für p? anzliche Sekundärstoffen geographisch distinkte Muster beschrieben wurden. Die Beispiele sind nach mehreren Kategorien geordnet und innerhalb dieser Kategorien nach geographischen Gebieten. Die erste Kategorie umfa t Disju- tionen, die mehr oder weniger nur innerhalb eines Kontinents vorkommen. Sie umfa t auch einige Ausnahmen, wie etwa afrikanische Sippen, die zwar vorwi- end auf dem Kontinent, aber auch auf Madagaskar oder auf den Kanaren vertreten sind. Die zweite Gruppe ähnelt der ersten, betrifft aber speziell Verbreitungsmuster, die vermutlich durch den Rückzug von Gletschern bedingt sind. Die dritte Gruppe behandelt interkontinentale Disjunktionen. Die vierte Gruppe enthält Beispiele für weiträumige Disjunktionen, die nicht ohne weiteres in die interkontinentale Gruppe passen. Diese Gruppe enthält auch einige Beispiele aus der Literatur zur Flechtenc- mie. Gruppe fünf behandelt Disjunktionen, die vor allem die ozaenischen Inseln betreffen, während polare Disjunktionen im letzten Kapitel behandelt werden. Die Aufnahme eines Beispiels in eine bestimmte Gruppe ist zugegebenerma en etwas willkürlich. So könnten etwa Beispiele aus der nach-eiszeitlichen Kategorie ebensogut in der kontinentalen Kategorie stehen.

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