• Open Daily: 10am - 10pm
    Alley-side Pickup: 10am - 7pm

    3038 Hennepin Ave Minneapolis, MN
    612-822-4611

Open Daily: 10am - 10pm | Alley-side Pickup: 10am - 7pm
3038 Hennepin Ave Minneapolis, MN
612-822-4611
Geteilte Handlungsrepräsentationen bei Task-Switching Problemen

Geteilte Handlungsrepräsentationen bei Task-Switching Problemen

Paperback

General Psychology

ISBN10: 3668579628
ISBN13: 9783668579620
Publisher: Grin Verlag
Published: Dec 27 2017
Pages: 96
Weight: 0.30
Height: 0.23 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Psychologie - Allgemeines, Note: 1,3, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (Institut für experimentelle Psychologie), Sprache: Deutsch, Abstract: Menschliches Handeln besteht aus einer Vielzahl sozial geteilter Handlungen. In bisherigen Versuchen sind geteilte Handlungen hauptsächlich mit der Joint-Simon-Aufgabe untersucht worden. Die Ergebnisse dieser Studien wurden jedoch von aktuellen Forschungsansätzen, die die räumliche Komponente der Reiz-Reaktions-Kodierung in der Joint-Simon-Aufgabe in den Vordergrund rückten, in Frage gestellt. In der vorliegenden Arbeit wurde erforscht, ob bei Task-Switching (Aufgabenwechsel) Problemen, bei denen räumliche Reiz-Reaktions-Kodierungen keine Rolle spielen, Hinweise auf geteilte Handlungsrepräsentationen oder soziale Erleichterungseffekte zu beobachten sind. Zudem sollten Mechanismen identifiziert werden, die für Leistungsverschlechterungen nach einem Aufgabenwechsel im Vergleich zu einer Aufgabenwiederholung (die sog. Wechselkosten) verantwortlich sind. Es nahmen insgesamt 62 Probanden an den Untersuchungen teil. In der ersten Bedingung bearbeiteten 22 Probanden eine klassische Task-Switch-Aufgabe. In der zweiten und dritten Bedingung bearbeiteten 40 Probanden eine Go/Nogo Version dieser Aufgabe, bei der jeder Proband nur für eine Aufgabe verantwortlich war und keinen Aufgabenwechsel vollziehen musste. Es wurde überprüft, ob geteilte Handlungspräsentationen zu Wechselkosten in der Go/Nogo Version führen, wenn zwei Probanden zwei komplementäre Aufgabeteile bearbeiten. Die Ergebnisse sprechen gegen die Theorie der geteilten Handlungsrepräsentation, sind aber ein Indiz für die Gültigkeit der Rekonfigurationstheorie des Aufgabenwechsels. Es konnte gezeigt werden, dass schnellere Reaktionen erfolgen, wenn eine Aufgabe zusammen mit einer anderen Person ausgeführt wird. Die Resultate bilden eine Grundlage für weitere Forschungsarbeiten zu geteilten Handlungen.

Also in

General Psychology