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Warum schauen sich Rezipienten traurige Filme an? Eine Erklärung mithilfe des Sad-Film-Paradoxons

Warum schauen sich Rezipienten traurige Filme an? Eine Erklärung mithilfe des Sad-Film-Paradoxons

Paperback

General Psychology

ISBN10: 3346811603
ISBN13: 9783346811608
Publisher: Grin Verlag
Published: Feb 1 2023
Pages: 22
Weight: 0.09
Height: 0.05 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2022 im Fachbereich Psychologie - Medienpsychologie, Note: 1,3, Fachhochschule Westküste Heide, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Sad-Film-Paradoxon beschäftigt sich mit dem Erleben negativer Emotionen während der Nutzung von Filmen als Unterhaltungsmedium. Da es sich dabei mit einem alltäglichen Phänomen beschäftigt, besitzt es eine hohe Relevanz. Daraus ableitend wird sich in dieser Hausarbeit mit folgender Forschungsfrage beschäftigt: Warum schauen sich Rezipienten traurige Filme an? In der Filmbranche sind viele traurige Filme entstanden, die besonders durch ihre emotionalen Inhalte, viele Zuschauende gewonnen haben. Dramen und Tragödien zählen zu einer der erfolgreichsten Filmkategorien mit Filmen wie Titanic, The Green Mile und Das Schicksal ist ein mieser Verräter. Da die Unterhaltung durch Medien sich allerdings durch den Wunsch nach Spa und Vergnügen auszeichnet, kommt die Frage auf, wieso sich Personen freiwillig Filme anschauen, die Gefühle wie Trauer, Kummer und Mitleid auslösen. Dieses Phänomen wurde Anfang der 1990er Jahre zum ersten Mal von Mary Beth Oliver erforscht und als Sad-Film-Paradoxon, im Englischen The Paradox of the Enjoyment of Sad Films bezeichnet. Dabei wurden zum einen die Motivation der Rezipienten von Dramen und Tragödien, und zum anderen die damit zusammenhängenden Gratifikationen untersucht.

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