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Personenwahrnehmung: Vom Ersten Eindruck Zur Sozialen Interaktion

Personenwahrnehmung: Vom Ersten Eindruck Zur Sozialen Interaktion

Paperback

Series: Lehr- Und Forschungstexte Psychologie, Book 20

General Psychology

ISBN10: 3540154434
ISBN13: 9783540154433
Publisher: Springer Nature
Published: Apr 1 1986
Pages: 548
Weight: 1.94
Height: 1.14 Width: 6.69 Depth: 9.61
Language: German
Im Alltag und in der Wissenschaft vom Menscr. en hat die Personenwahrnehmung eine gro e Bedeutung. Die Beurteilung der Eigenschaften und Intentionen anderer Personen ist wichtig fUr eine erfolgreiche Planung von Handlungen in der sozialen Welt. Die Frage n ch Eindrucksbildung und Ursachenzuschreibung hat einen zentralen Stellen- wert fUr die Sozialpsychologie und die diagnostische Urteilsbildung. Das Thema der Personenwahrnehmung umfa t Fragen danach, wie die Eiridrucksbildung abläuft, wel- che Eigenschaften und Intentionen anderen Menschen zugeschrieben werden und welche Rolle vorgeformte Schemata und Stereotype fUr den ersten Eindruck spielen. Die Forschung zur Personenwahrnehmung entwickelte sich nach dem zweiten Welt- krieg mit gro er Geschwindigkeit. In den fUnfziger Jahren wurde das Thema der Genauigkeit der Personenwahrnehmung besonders beachtet, ohne da die Probleme ge- löst werden konnten, die sich im Hinblick auf die Frage ergaben, ob die Beurtei- lung einer Persönlichkeit genau war oder nicht. Ein anderer Ansatz, der schon in den vierziger Jahren entstanden war und der sich aus der gestaltpsychologischen Tradition ableitete, befa te sich mit der Eindrucksbildung aufgrund ausgewählter sozialer Hinweisreize. Dieser Ansatz, der sich als sehr nUtzlich erwies, bestimmte wesentlich sowohl die Untersuchungsmethoden als auch die theoretische Orientierung der Forscher. Einerseits wurde versucht, durch die Kombination von einzelnen Hin- weisreizen (wie Eigenschaften) zu erfassen, wie ein Eindruck von einer Person ge- bildet wird. Andererseits fUhrte die gestaltpsychologische Orientierung zu einem Interesse an dem Proze der Personenwahrnehmung, das sich in den letzten zehn Jah- ren auf Fragen nach der Informationsaufnahme und Informationsverarbeitung konzen- trierte.

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