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Thomas Hobbes in den Internationalen Beziehungen

Thomas Hobbes in den Internationalen Beziehungen

Paperback

General Psychology

ISBN10: 3640666208
ISBN13: 9783640666201
Publisher: Grin Verlag
Published: Jul 26 2010
Pages: 30
Weight: 0.11
Height: 0.07 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Psychologie - Sozialpsychologie, Note: 1,0, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, Veranstaltung: Theorie und Symbolik der Macht, Sprache: Deutsch, Abstract: Der kriegerische Naturzustand nach Thomas Hobbes' Staatsphilosophie wird in den Internationalen Beziehungen regelmä ig angeführt, um feindliche Angriffe zu rechtfertigen oder Terror zu beschreiben. Aktuell im Fokus der Politikwissenschaft steht die National- Security- Strategy der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika, die den Einsatz von militärischer Gewalt sowohl im Verteidigungsfall als auch das präventive militärische Vorgehen legitimiert. Die faktische Erfüllung der National- Security- Strategy darf möglicherweise mit dem Irak-Krieg im Jahre 2003 beobachtet werden und gilt als Bruch in der internationalen Politik. Laut Art.51 UN- Charta werden Angriffskriege seit dem Zweiten Weltkrieg als nicht legitim bewertet.1 Publizisten, Forscher und Politiker der USA machen bei der Rechtfertigung des Strategiepapiers auf den hobbesschen Naturzustand der Staaten aufmerksam.2 Das bekannte Zitat bellum omnia contra omnes von Thomas Hobbes gibt der Begrifflichkeit des Naturzustandes seinen Charakter. Für eine Bekräftigung eines wirksamen Staatswesens beschrieb der englische Philosoph die dunkle Darstellung eines ewigen Kriegszustandes und wird daher häufig in der kritischen Auseinandersetzung mit den internationalen Beziehungen herangezogen. Der internationale Naturzustand in der hobbesschen Ordnung der internationalen Beziehungen wird als geschätztes Muster zur Analyse der derzeitigen Staatenwelt3 gesehen. Hobbes schrieb allerdings keine Abhandlung zur internationalen Konstellation, sondern konzentrierte sich im Einzelnen auf die Begründung der Nationalstaaten. Der Schutz der Bürger ist lediglich durch einen staatlichen Souverän garantiert und liegt nach Hobbes Auffassung im eigenen Interesse jedes Individuums. Diese Vorstellung verkörpert ei

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