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Aussagesuggestibilität von Kindern: Möglichkeiten und Grenzen der Entwicklung eines psychodiagnostischen Verfahrens

Aussagesuggestibilität von Kindern: Möglichkeiten und Grenzen der Entwicklung eines psychodiagnostischen Verfahrens

Paperback

Child PsychologyGeneral Psychology

ISBN10: 3838607856
ISBN13: 9783838607856
Publisher: Diplom.de
Published: Apr 23 1998
Pages: 152
Weight: 0.46
Height: 0.35 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Inhaltsangabe: Einleitung: Im Rahmen des Verdachts auf sexuellen Kindesmi brauch rückt mehr und mehr die Frage danach in den Mittelpunkt, inwiefern suggestive Befragungsmethoden zu falschen Anschuldigen seitens des Kindes führen können. Der psychologische Sachverständige sieht sich im Rahmen der Begutachtung der Glaubwürdigkeit von Zeugenaussagen häufig mit Äu erungen konfrontiert, von denen man nicht wei , ob diese Anschuldigungen auf Suggestionen zurückzuführen sind. Gang der Untersuchung: Im theoretischen Teil dieser Arbeit wird der aktuelle Forschungsstand der Aussagepsychologie dargestellt. Hierzu gehören Erkenntnisse zum Umgang mit dem Verdacht auf sexuellem Mi brauch bei der sogenannten Aufdeckungsarbeit, im Justizapparat sowie bei der forensisch-psychologischen Begutachtung. Dabei werden aktuelle Begutachtungskonzepte erläutert. Im Anschlu wird die Problematik der Suggestibilität erörtert. Es werden Faktoren, welche die Suggestibilität determinieren, vorgestellt bevor Überlegungen dazu angestellt werden, ob es sinnvoll sein könnte, ein psychometrisches Testinstrument zu entwickeln, anhand dessen man die individuelle Vulnerabilität für suggestive Methoden erfassen kann. Im theoretischen Teil wird aufbauend auf den Ergebnissen des aktuellen Forschungsstandes eine Testvorform zu Erhebung individueller Suggestibilitätsdifferenzen konstruiert und einer klassischen Testitemanalyse sowie einer Faktorenanalyse zur Beurteilung einer möglichen Skalierung unterzogen. Im Anschlu daran wird eine Clusteranalyse durchgeführt, um zu verifizieren, ob es verschiedene Personen gibt, die sich hinsichtlich des Konstrukts so sehr ähneln, da sie jeweils eine Klasse unterschiedlich suggestibler Personen darstellen. Hierfür wurden 75 Vorschulkinder untersucht, denen zu einer negativ emotional getönten Stimulusgeschichte diverse suggestive Fragen gestellt wurden. Die Ergebnisse deuten ein komplexes Bild des untersuchten Konstrukts Suggestibilität an. Eine vermutete Skalierun

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