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Martials Rombild in den Epigrammaton libri

Martials Rombild in den Epigrammaton libri

Paperback

General Reference

ISBN10: 3656183848
ISBN13: 9783656183846
Publisher: Grin Verlag
Published: May 6 2012
Pages: 56
Weight: 0.19
Height: 0.13 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Latein, Note: 1,0, Universität Potsdam, Sprache: Deutsch, Abstract: hoc lege, quod possit dicere vita 'meum est.' / non hic Centauros, non Gorgonas Harpyiasque / invenies: hominem pagina nostra sapit. Es geht dem Dichter also ganz um das Menschliche. Als gro er Beobachter des sozialen Lebens zeigt uns Martial eine riesige Palette von Verhaltensweisen auf, die uns die römische Wirklichkeit widerzuspiegeln scheinen. Seine soziale Herkunft liefert keinen unmittelbaren Hinweis auf eine bestimmte Perspektive des Autors gegenüber den Ärmeren oder auch den Reichen. Er war kein Senator, sondern in den Ritterrang aufgerückt. Ritter konnten sehr reich, wie in Martials Fall aber auch recht arm sein, sodass der Klientendienst zur Lebensgrundlage wurde. Rich and poor, the high and the lowly, male and female - all were sharers both of his contempt and of his interest. Ob sich unser Autor tatsächlich als solch objektiver, unvoreingenommener Zeuge erweist, wird zu untersuchen sein. Au erdem ergibt sich daraus die (zumindest für diese Arbeit) wesentliche Frage, welches Gesamtbild der Stadt entworfen wird. Können wir ein abschlie endes Urteil finden oder uns aufgrund von manifesten Hinweisen erschlie en? Diese Fragen sollen anhand ausgewählter Epigramme speziell zu einigen Berufen und der damit verbundenen Moral textnah beantwortet werden. Dazu werden inhaltliche Aspekte zusammengetragen und, sofern geboten, durch formale und sprachliche Hinweise ergänzt. Niemals wird die Auswahl der Epigramme repräsentativ für das Gesamtwerk sein können, noch wird bei der Analyse erschöpfender Detailreichtum zu erreichen sein. Dennoch wollen wir uns dem so umfangreichen Werk unseres Autors nähern, aber eben in dem vollen Bewusstsein, dass es ein begrenzter und spezieller Einblick sein wird. Zuvor ist eine knappe Einordnung in das Gesamtwerk vonnöten, die sinnvollerweise durch einige Anmerkungen zu zeitpolitischen Umständen zu ergänzen wäre. Von

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