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Über die Symbolik der räumlichen Isolation des Menschen in der modernen Literatur: Untersucht anhand: Franz Kafkas "Die Verwandlung", Thomas Bernhards

Über die Symbolik der räumlichen Isolation des Menschen in der modernen Literatur: Untersucht anhand: Franz Kafkas "Die Verwandlung", Thomas Bernhards

Paperback

Literary CriticismGeneral Reference

ISBN10: 3640740491
ISBN13: 9783640740499
Publisher: Grin Verlag
Published: Nov 4 2010
Pages: 54
Weight: 0.18
Height: 0.13 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 2,0, Friedrich-Schiller-Universität Jena (Institut für Germanistische Literaturwissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Das Problem der Vereinzelung und Isolation ist ein Thema, dass scheinbar besonders in der heutigen Gesellschaft zunehmend an Bedeutung gewinnt. Es kann alle Gruppen der Gesellschaft betreffen - chronisch kranke Menschen, psychiatrische Patienten, Strafgefangene, ebenso wie alte Menschen, Alleinerziehende oder Arbeitslose. Immer mehr Bevölkerungsanteile werden mit Isolation konfrontiert; in einem viel grö eren Ausma als in vormodernen Zeiten. Die räumliche Isolation ist dabei eine mögliche Ausprägungsform unter vielen. Einsamkeits- und Isolationserfahrungen lassen sich in der Literatur weit zurückverfolgen, bereits in der Bibel durchlebt Jona alle Ängste der Verlassenheit. Dennoch scheinen die Isolationserlebnisse und -ängste ab dem frühen zwanzigsten Jahrhundert zuzunehmen. Schon die Wahl des Schauplatzes verdeutlicht dabei einen Zusammenhang zwischen dem inneren Erleben des Protagonisten und der Au enwelt. Jeder Raum vergegenwärtigt die darin lebende Person und offenbart nicht selten die Beziehung des Bewohners zur Welt. Insofern wird der Raum zum Symbol und dient (in dem hier betrachteten Zusammenhang) als bildhaftes Zeichen der Veranschaulichung eines Lebensstils, der von Unsicherheit und Ungeborgensein geprägt ist. Der Raum bleibt dabei nicht nur Lebensraum, sondern nimmt weitere Bedeutungsebenen und Konnotationen an, wie beispielsweise Zufluchtort, Gefängnis, Schneckenhaus oder Kontemplationsort. In Bezug auf die drei, beispielhaft gewählten Prosastücke von Autoren des 20. Jahrhundert (Kafka, Bernhard, Süskind) drängen sich dabei folgende Behauptungen auf: These 1: Die räumliche Isolation ist eine mögliche Reaktion des Individuums auf die gesellschaftlichen Gegebenheiten. These 2: Die gesellschaftlichen Isolationen der Menschen liege

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