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Vermögensverwaltungsgesellschaft als alternative Form der privaten Vermögensverwaltung: Steuerlicher Belastungsvergleich und Handlungsempfehlungen

Vermögensverwaltungsgesellschaft als alternative Form der privaten Vermögensverwaltung: Steuerlicher Belastungsvergleich und Handlungsempfehlungen

Paperback

Business General

ISBN10: 3954850915
ISBN13: 9783954850914
Publisher: Igel Verlag Gmbh
Published: Jun 24 2014
Pages: 92
Weight: 0.26
Height: 0.19 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Zum 01.01.2009 hat sich die deutsche Steuerlandschaft erheblich geändert. Traditionell wird das Privatvermögen im deutschen Ertragsteuerrecht gegenüber dem unternehmerischen Vermögen steuerlich begünstigt. Im Veranlagungszeitraum 2008 sprach dafür unter anderem die Steuerfreiheit von Veräu erungsgewinnen au erhalb der Einjahresfrist und unterhalb einer Beteiligungshöhe von einem Prozent. Diese sind mit der Einführung der Abgeltungsteuer im Privatvermögen jedoch weggefallen. Die bisherige Steuerfreiheit gem. 8 b KStG im Betriebsvermögen einer GmbH bleibt hingegen bestehen. Die wissenschaftliche Diskussion über die Frage nach der finanziellen Vorteilhaftigkeit der Art der Vermögensverwaltung (private Vermögensverwaltung oder Vermögensverwaltung über eine GmbH) von zins- und dividendenbringenden Kapitalanlagen, ist bereits mit der Einführung des Halbeinkünfteverfahrens durch das Steuersenkungsgesetz entfacht worden. Dieses brachte eine Gleichbehandlung durch Freistellung von laufenden und einmaligen Beteiligungserträgen bei Kapitalgesellschaften, die als Anteilseigner an einer anderen Kapitalgesellschaft beteiligt sind, mit sich. Hingegen war die Ausschüttung einer Kapitalgesellschaft an eine natürliche Person im Veranlagungszeitraum 2008 nur zur Hälfte steuerfrei gestellt. In dieser Arbeit wird zunächst die steuerliche Belastung ausgesuchter Kapitalanlagen auf der Ebene einer unbeschränkt steuerpflichtigen Privatperson mit der einer unbeschränkt steuerpflichtigen GmbH auf Gesellschaftsebene und auf der Ebene des Anteilseigners verglichen. Nach dem steuerlichen Belastungsvergleich erfolgt eine Vermögensendwertberechnung. Bei dieser wird über einen längeren Betrachtungszeitraum hinweg für die natürliche Person und die GmbH eine Investition der Erträge nach Steuern aus den Kapitalanlagen zu Beginn des jeweiligen Folgejahres unterstellt. Schlie lich wird die Frage beantwortet, ob und wann sich die Kapitalanlage über eine vermögensverwaltende GmbH lohnt.

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