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Stereotypen des kolonialen Diskurses in Deutschland und ihre innenpolitische Funktionalisierung bei den "Hottentottenwahlen" 1907

Stereotypen des kolonialen Diskurses in Deutschland und ihre innenpolitische Funktionalisierung bei den "Hottentottenwahlen" 1907

Paperback

Business GeneralGeneral Sociology

ISBN10: 3838601211
ISBN13: 9783838601212
Publisher: Diplom.de
Published: Jul 7 1997
Pages: 132
Weight: 0.40
Height: 0.31 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Inhaltsangabe: Gang der Untersuchung: Die vorliegende Arbeit besteht aus zwei Teilen mit verschiedenen Fragestellungen. Der Blick richtet sich dabei weniger auf die Praxis in den (afrikanischen) Kolonien, als vielmehr auf die Kolonialpolitik des Deutschen Reiches und dessen Akzeptanz und Unterstützung in der Öffentlichkeit. Im ersten Teil, der Analyse der Stereotypen des kolonialen Diskurses sollen die Muster kolonialen Denkens in der deutschen Öffentlichkeit von 1884-1918 in Bezug auf die afrikanischen Kolonien untersucht werden. Dazu werden Äu erungen aus verschiedenen politischen Lagern, aus verschiedenen gesellschaftlichen Feldern und aus verschiedenen Argumentationszusammenhängen auf ihre kolonialistischen Denkmustern untersucht. Arbeitshypothese war, da es trotz vehementer Konflikte im kolonialen Diskurs, wesentliche Übereinstimmungen in der Beurteilung der kolonial beherrschten Völker und Kulturen gab. Diese kolonialistische Disposition bildete eine Legitimationsgrundlage der imperialistischen Expansion und war wesentlicher Faktor der kolonialen Praxis, besonders der des Reiches selbst. Es wird weiter die Frage nach den Ursprüngen kolonialistischen Denkens gestellt, das grundsätzlich nicht als vordergründige Kaschierung hintergründiger Profitinteressen verstanden wird. Ersten Aufschlu darüber gibt die inhaltliche Logik der Stereotypen des kolonialen Diskurses selbst. Dazu werden verschiedene theoretische Ansätze diskutiert, ?um die Herkunft der dargestellten Denkmuster und Werte zu klären. Eine historische Arbeit, die sich gezielt mit der Untersuchung der Stereotypen des kolonialen Diskurses beschäftigt hat, gibt es bisher nicht. Dagegen sind in den verschiedenen Wissenschaftsbereichen für die gesellschaftlichen Felder wie Politik, Literatur und Wissenschaft (Ethnologie) mehr oder weniger Arbeiten in diesem Sinne geliefert worden. Für den Beginn der deutschen Kolonialexpansion ist Hans-Ulrich Wehlers Bismarck und der Imperialismus ma geblich, dessen t

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