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Die Rolle des Ich in Walther von der Vogelweides "Kaiser Friedrichs-Ton"

Die Rolle des Ich in Walther von der Vogelweides "Kaiser Friedrichs-Ton"

Paperback

General ReferencePoetry Criticism

ISBN10: 3668735808
ISBN13: 9783668735804
Publisher: Grin Verlag
Published: Jun 28 2018
Pages: 24
Weight: 0.10
Height: 0.06 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 1,7, Universität Regensburg (Germanistik), Veranstaltung: Walther von der Vogelweide, Sprache: Deutsch, Abstract: Was steckt hinter den vielen unterschiedlichen Ich-Instanzen des Walther von der Vogelweide? Anhand des Kaiser Friedrichs- Tons werde ich unterschiedliche Ich-Instanzen anrei en und diskutieren. Walther von der Vogelweide gehört zweifelsohne zu den grö ten Lyrikern des Mittelalters im deutschsprachigen Raum. Er war nicht nur Minnesänger, sondern auch Sangspruchdichter und dementsprechend vielschichtig gestaltete sich sein Schaffen. Mit der politischen Sangspruchdichtung hat sich Walther von der Vogelweide ein zweites Standbein erarbeitet. Er war der Erste, der den Spruch politisierte und damit seine Grenzen auslotete. Wie auch bei den meisten von Walthers Kollegen lassen sich sowohl Herkunft, Geburtstag als auch weitere wichtige Daten aus seinem Leben nur erahnen. Es fehlen direkte biografische Zeugnisse. In Walthers Werken sticht eine starke Betonung des Ichs heraus. Auch wenn es, wie bei vielen anderen (Minne-) Dichtern erkennbar in der Natur der Gattung liegt, das Ich zu betonen, legt Walther eine besondere Kraft des Ichsagens in Kombination mit einem ausgeprägten Selbstbewusstsein in seinen Werken noch deutlicher an den Tag. Diese starke Betonung des Ichs in Walthers Werken war im 19. Jahrhundert ein willkommener Tatbestand, um daraus eine möglichst lückenfreie Biografie von Walther zu rekonstruieren. Im vergangenen Jahrhundert kamen aber Zweifel auf. Hinsichtlich des Ichs im Minnesang war man sich schnell einig: Minnesang ist wesentlich Rollenlyrik, erklärt Schweikle und bestimmt damit das Genre. Aber auch in der Sangspruchdichtung wurde es als zu leichtfertig und einseitig eingestuft, die Ich-Aussagen umstandslos als biografische Daten herzunehmen. Die Forschung traut dem biografischen Ich immer weniger. Alles deutet darauf hin, da

Also in

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