• Open Daily: 10am - 10pm
    Alley-side Pickup: 10am - 7pm

    3038 Hennepin Ave Minneapolis, MN
    612-822-4611

Open Daily: 10am - 10pm | Alley-side Pickup: 10am - 7pm
3038 Hennepin Ave Minneapolis, MN
612-822-4611
Reflexionsverhalten Von Fahrbahnbelägen

Reflexionsverhalten Von Fahrbahnbelägen

Paperback

Series: Forschungsberichte Des Landes Nordrhein-Westfalen, Book 2752

Technology & Engineering

ISBN10: 3531027522
ISBN13: 9783531027524
Publisher: Springer Nature
Published: Jan 1 1978
Pages: 202
Weight: 0.77
Height: 0.46 Width: 6.69 Depth: 9.61
Language: German
Die Verkehrsteilnehmer sind bei Dunkelheit besonderen Anforderungen ausgesetzt, da selbst bei beleuchteten Stra en die Sehbedingungen wesentlich ungünstiger sind als bei Ta eslicht. Im besonderen treten bei beleuchte- ten Stra en erhebliche Unterschiede in der Güte der Be- leuchtung und im Niveau d8r Leuchtdichte auf. Die Beleuchtung kann von lichttechnischer Seite konstruk- tiv optimiert werden, während bei der Leuchtdichte, das ist die wahrgenommene Helligkeit auf der Fahrbahn, die Re- flexionseigenschaften der Fahrbahnoberfläche eine wichtige Rolle spielen. Bei verschiedenen Lichteinfallsrichtungen mu von der Fahrbahnoberfläche ein Teil in die Richtung des Beobachters reflektiert werden (Abb. 1). Abb. 1: Räumliche Darstellung des Reflexionskörpers nach [2J - 2 - Die Reflexionseigenschaften von Fahrbahnbelägen sind ständigen Änderungen unterworfen, da die Verschlei - beanspruchung durch den Verkehr die Oberflächengestalt beeinflu t. Au erdem bedingt die Oberflächenfeuchtigkeit Wandlungen im Reflexionskörper, so da auf der Fahrbahn spiegelnde Zonen festzustellen sind, d. h. im Bereich der Fahrstreifen bilden sich Zonen sehr hoher Leuchtdichte, während abseits dieser hellen Gebiete ein sehr niedriges Leuchtdichteniveau herrscht. Das menschliche Auge hat die Fähigkeit, sich auf eine mittlere Leuchtdichte im gesam- ten Gesichtsfeld einzustellen. Demzufolge sind bei den oben geschilderten Bedingungen einige Zonen des Gesichts- feldes zu hell und einige zu dunkel. Die hellen Bereiche führen zu einer unangenehmen Blendung und die dunklen Be- reiche weisen nicht genügende Helligkeit auf, damit Gegen- stände erkannt werden können. Insgesamt wird die Möglich- keit, Hindernisse oder sonstige Gegenstände wahrzunehmen, herabgesetzt und der Sehkomfort gemindert.

Also in

Technology & Engineering