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Primärprävention von Bulimia nervosa - Ein Berufsfeld für die Oecotrophologie?

Primärprävention von Bulimia nervosa - Ein Berufsfeld für die Oecotrophologie?

Paperback

Diet & NutritionTechnology & Engineering

ISBN10: 3640920651
ISBN13: 9783640920655
Publisher: Grin Verlag
Published: May 21 2011
Pages: 88
Weight: 0.28
Height: 0.21 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Gesundheit - Ernährungswissenschaft, Note: 1,0, Hochschule Fulda, Sprache: Deutsch, Abstract: Hintergrund und Ziel: Bulimia nervosa ist eine multifaktoriell bedingte Erkrankung, deren Auswirkungen sowohl gesundheitlicher, psychischer als auch sozialer Art sind. Aufgrund der Tragweite der Folgen ist es nötig, primärpräventive Arbeit zu leisten. Es soll deshalb herausgefunden werden, welche primärpräventiven Ma nahmen es in Bezug auf Bulimia nervosa gibt und welche Wirkung diese erzielen. Da OecotrophologInnen vielseitig eingesetzt werden können, soll geklärt werden, welche Rolle dieses Berufsfeld bei der Durchführung dieser Arbeit einnimmt. Vorgehensweise: Zuerst wird im Rahmen dieser Arbeit auf Faktoren, die zur Entstehung und Aufrechterhaltung beitragen können, sowie protektive Faktoren eingegangen. Anschlie end werden nationale und internationale primärpräventive Ma nahmen beschrieben und hinsichtlich deren Wirksamkeit und Methodik bewertet. Des Weiteren wird anhand der beschriebenen Ma nahmen überprüft, ob OecotrophologInnen für diesen Bereich geeignet sind und eingesetzt werden. Die methodische Vorgehensweise umfasst eine ausführliche Literaturrecherche. Ergebnisse: Eine spezifische Primärprävention von Bulimi nervosa gibt es in der Regel nicht. Vielmehr hat sich die Ausrichtung der Primärprävention auf die Stärkung von protektiven Faktoren als effektiv erwiesen. OecotrophologInnen werden zum jetzigen Zeitpunkt selten in der Primärprävention eingesetzt. Die Aufgabengebiete sind eher in der Sekundär- und Tertiärprävention zu finden. Schlussfolgerung: Die vorhandenen Ansätze zur Primärprävention von Essstörungen sind vielversprechend. Um nachhaltige Veränderungen zu erreichen, sollten die behandelten Aspekte in das Schulcurriculum integriert werden. Die Oecotrophologie stellt bei vorhandenen Zusatzqualifikationen einen wichtigen Bestandteil im primärpräventiven und ernährungstherapeutischen Kontext dar.

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