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Oswalds von Wolkenstein "Frölich, zärtlich" (Kl. 53) - Übersetzung, metrische Analyse und Interpretation

Oswalds von Wolkenstein "Frölich, zärtlich" (Kl. 53) - Übersetzung, metrische Analyse und Interpretation

Paperback

Literary CriticismGeneral Reference

ISBN10: 3640752953
ISBN13: 9783640752959
Publisher: Grin Verlag
Published: Nov 16 2010
Pages: 52
Weight: 0.18
Height: 0.12 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 2,3, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Sprache: Deutsch, Abstract: Oswalds von Wolkenstein Frölich, zärtlich ist schwer zu kategorisieren. Es wird in der Forschungsliteratur allgemein als ein Tagelied bezeichnet, allerdings als ein von der Norm abweichendes, da ma gebliche Elemente des Tageliedes fehlen, andere Elemente jedoch, speziell solche des Tanzliedes, Einzug finden. Dass dies nicht auf mangelnde Erfahrung oder Stiltreue zurückzuführen ist, beweist Oswalds Gesamtwerk: Nach Ausweis der Überlieferung ist er [Oswald, Anm. d. Verf.] der flei igste Tageliedproduzent des ganzen (!) Mittelalters gewesen: Während uns etwa von Wolfram von Eschenbach 4 (bzw. 5), von Ulrich von Winterstetten 5, vom 'Mönch von Salzburg' 5 Tagelieder oder tageliedähnliche Gedichte überliefert sind, sind es bei Oswald - je nach den verwendeten definitorischen Kriterien - mindestens 13.1 Oswald wei also, was er tut, wenn er von der Norm abweicht und ein Tagelied schreibt, das eigentlich gar keines ist. Warum dies der Fall ist und welche Effekte dadurch erzielt werden, soll ein Gegenstand dieser Arbeit sein. Aber nicht nur die inhaltlich Ebene, sondern vor allem die stilistischen Mittel, die Oskar hier anwendet, machen es zu einem herausragenden und oft thematisierten Werk. Als prägnanteste Merkmale gelten das sehr raffinierte Reimschema2, der lebhaften Wort- und Klangrausch3 und die schalkhafte Freude O.s an den Wortbildungen und ihrer Häufung4: die teilweise schwer bis gar nicht übersetzbaren Teilsätze machen das Lied zu einem immer wieder neue Fragen aufwerfenden Werk, das bei aller scheinbaren thematischen Oberflächlichkeit und purer Freude an der Form eine genauere Betrachtung und Deutung der Aussage verdient. Die vorliegende Arbeit will diese eingehendere Betrachtung vornehmen, indem Oswalds Lied zunächst auf lexikalischer und metrischer, dann auf inhaltlicher E

Also in

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