• Open Daily: 10am - 10pm
    Alley-side Pickup: 10am - 7pm

    3038 Hennepin Ave Minneapolis, MN
    612-822-4611

Open Daily: 10am - 10pm | Alley-side Pickup: 10am - 7pm
3038 Hennepin Ave Minneapolis, MN
612-822-4611
Die Identifikation und Klassifikation von Anregungsgehalten zur moralischen Entwicklung in Lehrplänen kaufmännischer Berufschulen: Eine vergleichende

Die Identifikation und Klassifikation von Anregungsgehalten zur moralischen Entwicklung in Lehrplänen kaufmännischer Berufschulen: Eine vergleichende

Paperback

Business General

ISBN10: 3838613236
ISBN13: 9783838613239
Publisher: Diplom.de
Published: Apr 1 1999
Pages: 140
Weight: 0.42
Height: 0.33 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Inhaltsangabe: Zusammenhang: Den theoretischen Hintergrund für die Analysen dieser Arbeit bilden Kohlbergs Theorie der moralischen Urteilsfähigkeit unter dem erziehungswissenschaftlichen Aspekt, der Normenkatalog von Colby und Kohlberg (vgl. Colby et al. 1987) und der von Lind als pädagogisches Me instrument entwickelte MUT. Denn nach Kohlbergs Theorie ist die Voraussetzung für eine Förderung der moralischen Entwicklung in der Schule zum einen eine bestimmte kognitive Entwicklung und zum anderen die Gelegenheit zur Rollenübernahme bei echten moralischen Konflikten und die daraus resultierende Konfrontation mit Regeln und Werten. Hier setzt diese Arbeit an. Beginnt ein Jugendlicher eine Berufsausbildung, kann man davon ausgehen, da er eine gewisse Vorbildung im Sinne der kognitiven Entwicklung besitzt. Die moralische Stimulation soll dann vom jeweiligen Entwicklungsstand des Schülers ausgehen. Obwohl für Kohlberg bereichsspezifisches Zurückbleiben im Entwicklungsstand nur Übergangserscheinungen sind, fanden andere Wissenschaftler Indizien dauerhafter moralischer Segmentierungen u.a. im ökonomischen Bereich, speziell auch in der Arbeitssphäre. Viele Auszubildende neigen dazu, sich im Arbeitsbereich, Betrieb und Beruf rein instrumentell (präkonventionell) zu orientieren, während sie in den anderen Lebensbereichen bereits konventionell urteilen. Gerade wegen der gro en Bedeutung der Arbeitssphäre für das soziale System und die Alltagspraxis der Menschen, mu das Ziel der kaufmännischen Berufserziehung zunächst sein, das von Schülern jeweils erreichte Strukturniveau über alle Lebensbereiche hinweg anzugleichen, ehe die nächsthöhere Stufe angestrebt wird. (Vgl. Lempert 1985, S. 395 f) Auf der Basis der Kohlbergtheorie werden den Lehrzielen' der Unterrichtsfächer Volkswirtschafts- (VWL) und Betriebswirtschaftslehre (BWL) der Berufsschuljahrgänge des ersten, zweiten und dritten Ausbildungsjahres moralische Normen und Kohlbergstu-fen zugewiesen.3 Daraus kann abgeleitet we

Also in

Business General