• Open Daily: 10am - 10pm
    Alley-side Pickup: 10am - 7pm

    3038 Hennepin Ave Minneapolis, MN
    612-822-4611

Open Daily: 10am - 10pm | Alley-side Pickup: 10am - 7pm
3038 Hennepin Ave Minneapolis, MN
612-822-4611
Hartmanns von Aue "Erec". Formen und Funktionen des beglaubigten Erzählens

Hartmanns von Aue "Erec". Formen und Funktionen des beglaubigten Erzählens

Paperback

General Reference

ISBN10: 3389054065
ISBN13: 9783389054062
Publisher: Grin Verlag
Published: Jul 28 2024
Pages: 30
Weight: 0.11
Height: 0.07 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2018 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 1,0, Ludwig-Maximilians-Universität München (Institut für Deutsche Philologie), Veranstaltung: Hartmanns von Aue Erec - narratologische Lektüren, Sprache: Deutsch, Abstract: In der vorliegenden Arbeit sollen die Formen des beglaubigten Erzählens in Hartmanns Erec näher beschrieben und deren Funktionen bestimmt werden. Hierfür werden im zweiten Kapitel zunächst die vom Erzähler genannten Quellen betrachtet, um herauszustellen, wann und vor allem in welchem Kontext der Erzähler eine Quellenberufung anführt. Eine weitere Erzähltechnik des beglaubigten Erzählens im Erec stellen Wahrheitsbekundungen dar. Bei diesem Verfahren beruft sich der Erzähler nicht direkt auf eine Quelle, sondern manifestiert seine Aussagen, indem er diese als wârheit beziehungsweise als wâr ausweist. Diese Wahrheitsbekundungen werden im dritten Kapitel anhand ausgewählter Beispiele hinsichtlich ihrer Funktionen untersucht. Daneben sollen die Vorstellungen von wârheit im höfischen Roman näher skizziert werden. Am Ende der Arbeit soll herausgestellt sein, dass Hartmann seine Quellen nicht einsetzt, um die in seiner Erzählung dargelegten Geschehnisse als wahr herauszustellen, sondern vielmehr als kunstvolles Stilmittel. Die mittelhochdeutschen Texte des 12. und 13. Jahrhunderts zeichnen sich durch eine beglaubigte Erzählweise aus. Dieser beglaubigte Erzählstil wird in Form von Quellenberufungen sowie Wahrheitsbekundungen vonseiten der Erzählerfigur hervorgerufen. Mit dieser Erzähltechnik orientieren sich die mittelalterlichen Autoren an der historiographischen Tradition, um ihre Texte in die verbürgte Überlieferung einzureihen. Hartmann von Aue setzt genau diese poetischen Freiheiten beim Verfassen seines Erecs ein, indem er einerseits auf Quellen verweist, andererseits von diesen abweicht und diese erweitert. Er bedient sich dabei einem rhetorischen Gestaltungsverfahren: der dilat

Also from

Lütz, Adriana

Also in

General Reference