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Das globale Währungs- und Finanzsystem: Risikofaktor oder Stabilitätsanker für die Weltwirtschaft?

Das globale Währungs- und Finanzsystem: Risikofaktor oder Stabilitätsanker für die Weltwirtschaft?

Paperback

Business GeneralEconomicsInvesting & Finance

ISBN10: 3656302081
ISBN13: 9783656302087
Publisher: Grin Verlag
Published: Nov 6 2012
Pages: 60
Weight: 0.20
Height: 0.14 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich VWL - Finanzwissenschaft, Note: 1,3, Universität Erfurt, Veranstaltung: Internationale Ökonomie, Sprache: Deutsch, Abstract: Die globale Finanz- und Wirtschaftskrise der letzten Jahre reiht sich in eine Abfolge von Krisen ein, deren Ursprünge möglicherweise in der Architektur des globalen Währungs- und Finanzsystems (GWFS) zu suchen sind. Die allgemeinen Diskussionen beherrschen zumeist Thesen über die alleinige Verantwortung des internationalen Banken- und Finanzsektors sowie der Regulierungs- und Zentralbankpolitik gro er Volkswirtschaften (VW) bei der Entstehung der Krise. Dabei wird oftmals au er Acht gelassen, dass die Beschaffenheit des GWFS möglicherweise erst selbst den Grundstein für die Exzesse des Finanzsektors und die fehlerhafte Zentralbankpolitik gelegt hat. Diese Arbeit stellt aus diesem Grund die These auf, dass die Beschaffenheit des GWFS speziell seit Anfang der 1990er Jahre massiv zum Aufbau von Krisen beigetragen hat. Um diese These zu untermauern, verbindet die Arbeit verschiedene theoretische Überlegungen als auch statistische Analysen bezüglich der Architektur des GWFS, um anschlie end konkrete Risikofaktoren für das GWFS benennen zu können. Die Basis für diese Untersuchung bildet das erste Kapitel der vorliegenden Arbeit. Hier wird zunächst die Entstehung des Bretton-Woods-System (BWS)betrachtet. Aus der anschlie enden Analyse wesentlicher Konstruktionsschwächen des BWS können sodann die Gründe für dessen Niedergang aufgearbeitet werden, um danach den Übergang zum sog. non-system auf internationaler Ebene erklären zu können. Innerhalb dieses non-system bestehen zwei Entwicklungsprozesse, die dieses System in besonderem Ma e geprägt, dadurch aber auch die Zahl möglicher Risiken deutlich erhöht haben. Diese Prozesse sollen in ihrer Entwicklung und Wirkung genau untersucht werden. Das zweite Kapitel überprüft anschlie end die Wirkung des sog. non-system auf das Wachstum und die Stabilität

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