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Georg von Ehingen: "Reisen nach der Ritterschaft". Spielten "Reiseberichte" eine besondere Rolle bei der Entstehung der neuhochdeutschen Schriftsprach

Georg von Ehingen: "Reisen nach der Ritterschaft". Spielten "Reiseberichte" eine besondere Rolle bei der Entstehung der neuhochdeutschen Schriftsprach

Paperback

Literary CriticismGeneral Reference

ISBN10: 365631666X
ISBN13: 9783656316664
Publisher: Grin Verlag
Published: Nov 23 2012
Pages: 34
Weight: 0.13
Height: 0.08 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, Note: 1,3, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Germanistisches Seminar), Veranstaltung: Reiseberichte der frühen Neuzeit als Quellen der Sprachgeschichte, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Arbeit soll die im Rahmen eines Referates begonnene Befragung des Lebens- und Reiseberichtes Georgs von Ehingen Reisen nach der Ritterschaft danach, ob und inwieweit er sich zur Stützung dieser Thesen eignet, fortgesetzt und zu einer Antwort gebracht werden. Eine der ma geblichen Arbeitsthesen des Hauptseminars Reiseberichte der frühen Neuzeit als Quellen der Sprachgeschichte lautete, dass die Textform des frühneuzeitlichen Reiseberichtes gerade deshalb von sprachwissenschaftlichem, und insbesondere sprachgeschichtlichem Forschungsinteresse sei, weil sie in besonderem Ma e Zeugnis von der Entwicklung der neuhochdeutschen Schriftsprache geben könnten. Dieser These liegt die Feststellung zu Grunde, dass die Verfasser von frühneuzeitlichen Reiseberichten durch ihren im Vergleich zu den Zeitgenossen gro en Lebensradius in gesteigerter Weise selbst mit unterschiedlichen Varietäten konfrontiert gewesen sind. Die Tatsache, dass die Verfasser sich zur schriftlichen Bezeugung ihrer Erlebnisse angehalten, berufen oder bemü igt gefühlt haben, lässt sich au erdem mit einigem Recht als einen Hinweis auf ihre zumindest vergleichsweise gehobene Sensibilität für den schriftsprachlichen Ausdruck und die schriftsprachliche Form deuten. Beides, die Konfrontation mit unterschiedlichen sprachlichen Varietäten ebenso, wie die unterstellte Sensibilität im Hinblick auf die Schriftsprache könnte, so die zwei intuitiv zunächst plausiblen Folgerungen, sowohl dazu geführt haben, dass die Verfasser der entsprechenden Texte vermittels dieser blo en Konfrontation in der Gestalt ihrer eigene Schriftlichkeit durch andere, entweder fremde Varietäten des Frühneuhochdeutschen, oder durch die - dann vor allem wohl gesprochene - Spra

Also in

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