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Eisenhüttenstadt - Erste Sozialistische Stadt Deutschlands: Untersuchung einer sozialistisch-humanistischen Stadt- und Freiraumplanung und konzeptione

Eisenhüttenstadt - Erste Sozialistische Stadt Deutschlands: Untersuchung einer sozialistisch-humanistischen Stadt- und Freiraumplanung und konzeptione

Paperback

Technology & EngineeringGeneral Gardening

ISBN10: 3838628152
ISBN13: 9783838628158
Publisher: Diplom.de
Published: Oct 31 2000
Pages: 184
Weight: 0.54
Height: 0.42 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Inhaltsangabe: Einleitung: Das städtebauliche Ensemble der Ersten Sozialistischen Stadt in Eisenhüttenstadt ist die letzte gebaute Idealstadt Deutschlands. Sie entstand gemä den „Grundsätzen des Städtebaus und sollte in der um nationale Identität ringenden DDR im Sinne der 'nationalen Bautraditionen' aufgebaut werden. Ab 1951 als Wohnstadt für die Belegschaft des Eisenhüttenkombinates Ost (EKO) errichtet, gilt diese streng durchgeplante Stadtanlage heute als gebautes Beispiel der humanistischen Ideale des frühen DDR-Städtebaus. Bei näherer Betrachtung zeigen sich deutliche Parallelen zur modernen funktionsgegliederten Stadt. Ganz im Sinne der „Charta von Athen ist die Stadt „entmischt. Die Wohngebiete sind in verschiedene Wohnkomplexe gegliedert. Die spezifische Qualität der Stadtanlage offenbart sich in dem städtischen Freiraumsystem, das die innerhalb und au erhalb der Stadt liegenden Freiräume zu einem 'Verbund' zusammengefasst. Die ursprünglichen Planungen zum Aufbau der Wohnstadt EKO werden einer eingehenden Analyse unterzogen. In Hinblick auf die ökologischen Zukunftsfragen in unserer Gesellschaft lassen sich hier durchaus Anknüpfungspunkte für eine umweltbewusstere, den Naturhaushalt und die Landschaft berücksichtigende Stadtentwicklung feststellen. Die Freiraumstruktur der Stadtanlage ist mit der Diskussion über den Umgang mit dem Erbe des Städtebaus der 1950er Jahre und seinen zumeist unterschätzten Freiflächenpotentialen verknüpft. In der Ersten Sozialistischen Stadt wurde der Versuch unternommen, Architektur und Städtebau - und nicht die „Landschaft - als gestaltprägend und dominierend herauszuarbeiten. So sollte bewusst ein städtischer Charakter gewahrt bleiben, aber ein höchstmögliches Ma an 'grüner Lebensqualität' für die Stadtbewohner geschaffen werden. Voraussetzung zum strukturellen Verständnis der Ersten Sozialistischen Stadt ist die Auseinandersetzung mit dem Städtebau jener Zeit. Es wird der Frage nachgegangen, über welche gesellschafts

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