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Sprachliche Mittel dialogischen Handelns: Gesprächsdeixis und Routineformeln

Sprachliche Mittel dialogischen Handelns: Gesprächsdeixis und Routineformeln

Paperback

SpanishGeneral Reference

ISBN10: 3640126033
ISBN13: 9783640126033
Publisher: Grin Verlag
Published: Aug 11 2008
Pages: 20
Weight: 0.09
Height: 0.05 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Romanistik - Hispanistik, Note: 1,75, Ludwig-Maximilians-Universität München, Veranstaltung: Proseminar Konversationsanalyse, Sprache: Deutsch, Abstract: Wenn man die Strukturierung und Durchführung von Alltagsgesprächen genauer beobachtet, stö t man dabei unweigerlich auf gewisse, immer wiederkehrende Muster. Für Konversationen mit unseren Mitmenschen stehen einige Mittel zur Verfügung, die eine solche Strukturierung möglich machen. In dieser Arbeit sollen zwei solcher Mittel genauer betrachtet werden: Die Gesprächsdeixis und die Routineformeln. Anhand der Gesprächsdeixis wird die Bezugnahme des Sprechers angezeigt - sie hilft dabei, auszudrücken, auf was man sich innerhalb eines Gespräches bezieht, und sie hilft den Gesprächspartnern, eben diese Bezugnahme zu verstehen und zu interpretieren. Ohne deiktische Begriffe wäre es kaum möglich, sich verständlich auszudrücken. Dennoch - oder vielleicht sogar gerade deshalb - können deiktische Begriffe aber auch eine Quelle von Missverständnissen sein. Ein weiteres sprachliches Mittel zur Strukturierung und Bewältigung von Alltagssituationen sind die Routineformeln. Diese häufig wiederkehrenden, feststehenden Redeformeln erfüllen eine Reihe von Funktionen in Gesprächen. Zwar ist man sich ihrer täglichen Verwendung kaum bewusst, dennoch spielen sie eine nicht zu unterschätzende Rolle für das Gesprächsverhalten. Erst, wenn die Bedeutung solcher sprachlichen Mittel dialogischen Handelns richtig bewusst wird, können Gespräche vollständig im Hinblick auf ihre Bedeutung, auf die Funktion der Sprechakte und auf das Verhältnis der Gesprächspartner untereinander analysiert werden. Die beiden Themen dieser Arbeit verbindet die Tatsache, dass eben diese Erkenntnis in der linguistischen Forschung lange Zeit nicht zu ihrer vollen Bedeutung gekommen war - obwohl man natürlich um die Existenz solcher sprachlichen Mittel wusste. Erst in der neueren Forschung wurde die Bedeutung von a

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