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Der "wîpsaelige" - zur Gestaltung der Lanzelet-Figur bei Ulrich von Zatzikhoven

Der "wîpsaelige" - zur Gestaltung der Lanzelet-Figur bei Ulrich von Zatzikhoven

Paperback

Literary CriticismGeneral Reference

ISBN10: 3638926265
ISBN13: 9783638926263
Publisher: Grin Verlag
Published: Mar 30 2008
Pages: 84
Weight: 0.27
Height: 0.20 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Magisterarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 1,0, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (Deutsche Sprache und Literatur des Mittelalters), Sprache: Deutsch, Abstract: Der Lanzelet des Ulrichs von Zatzikhoven musste eine lange Zeit ein literarisches Schattendasein fristen, da die Altgermanistik ihn für einen zwar frühen, aber eindeutig trivialen Roman unter den Artusdichtungen hielt. Bei dem Werk über den Musterritter Lanzelet handelt es sich um die erste deutsche Bearbeitung des Lancelot-Stoffes, wobei das Werk jedoch signifikant von seinem berühmten Namensvetter und literarischen Vorläufer, dem Lancelot des Chrétiens des Troyes, abweicht. Diese Arbeit setzt sich mit der Gestaltung der Lanzelet-Figur bei Ulrich von Zatzikhoven auseinander. Als eine der grö ten Besonderheiten oder Abweichungen von der klassischen Artusdichtung ist hierbei die andere oder veränderte Aufbaustruktur des Werkes zu nennen, die sich vor allem durch einen krisenlosen Titelhelden und dessen biographische Lebensdarstellung äu ert. Weiterhin wird der Aufbau der Ritterfigur untersucht, um den Hintergrund bzw. die Funktion einer vollkommenen Ritterfigur für die Romanhandlung darzustellen. Neben der zweckorientierten Namenlosigkeit und vollkommenen Ritterfigur, ist an erster Stelle aber seine wîpsaelikheit zu nennen. Da sich die höfischen Darstellungen der ersten drei Frauenfiguren stark voneinander abgrenzen, soll dabei gezeigt werden, dass Ulrich die jeweilige Zeichnung der weiblichen Figuren und das Minneverhältnis zum Helden kontinuierlich steigert und auch die vierte Frauenbegegnung im Kontrast zu den anderen weiblichen Figuren steht. Allerdings stellt Ulrich von Zatzikhoven so nicht nur verschiedene Frauenfiguren dar, sondern verbindet mit ihnen gleichzeitig den âventiure-Weg seines Musterritters. Deshalb wird das Verhältnis von Lanzelet zu den Frauenfiguren anhand ihrer Darstellung, der jeweilig

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