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Was macht eine Dichtung zur Dichtung?: Die aristotelische Tragödientheorie anhand der Poetik

Was macht eine Dichtung zur Dichtung?: Die aristotelische Tragödientheorie anhand der Poetik

Paperback

Literary CriticismGeneral Reference

ISBN10: 3640796012
ISBN13: 9783640796014
Publisher: Grin Verlag
Published: Jan 12 2011
Pages: 20
Weight: 0.09
Height: 0.05 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 2,3, Otto-Friedrich-Universität Bamberg (Lehrstuhl für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft), Veranstaltung: Tragik und Tragödie, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Poetik des Aristoteles wird als erste selbstständige Schrift gehandelt, die sich bemüht [hat], zunächst einmal die Sache selbst, die vorhandene Dichtung, zu beschreiben und auf Begriffe zu bringen . Die Entstehungszeit der Poetik war lange Zeit nicht eindeutig festlegbar, und auch Aristoteles selbst gibt innerhalb seines Werkes keine einwandfreien Hinweise auf dessen Datierung. Nachdem Forscher Aristoteles' Lebenslauf und die Geschichte des griechischen Theaters zu Rate gezogen hatten, wurde die Entstehung der Poetik auf ca. 335 v. Chr. festgelegt. Da die Poetik eines der bedeutendsten, wenn nicht sogar das bedeutendste Werk im Umgang mit dramatischen Texten darstellt, habe ich sie zum Thema der vorliegenden Arbeit gemacht. Dabei beschränke ich mich jedoch auf den Teil über die Tragödie, welcher sich über die Kapitel sechs bis 22 erstreckt, und werde die wichtigsten Bereiche und Aussagen der aristotelischen Tragödientheorie darlegen. Das zwölfte Kapitel der Poetik fällt etwas aus dem inhaltlichen Rahmen, da es die formalen Elemente der Tragödie vorstellt. Jedoch fasst sich Aristoteles hier sehr kurz und es sieht fast so aus, als ob er sich hier einer zwar notwendigen, aber doch wenig angenehmen Pflichtübung so schnell wie möglich zu entziehen sucht (Söffing, S. 81). Ich spare dieses Kapitel, und somit die äu ere Form einer Tragödie, in der folgenden Untersuchung aus, da auch mein Hauptaugenmerk auf dem Inneren der Tragödie liegt. Eine oft zitierte Passage aus der Poetik besagt, dass eine Tragödie eine Nachahmung einer guten und in sich geschlossenen Handlung von bestimmter Grö e, in anziehend geformter Sprache [ist], wobei diese formenden Mittel in den einzelnen Abschnitten je verschieden angewandt werden

Also in

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