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Der Urtyp der Asphaltliteratur - Berlin vs. Provinz

Der Urtyp der Asphaltliteratur - Berlin vs. Provinz

Paperback

Literary CriticismGeneral Reference

ISBN10: 3656132828
ISBN13: 9783656132820
Publisher: Grin Verlag
Published: May 24 2012
Pages: 26
Weight: 0.10
Height: 0.06 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Germanistik - Literaturgeschichte, Epochen, Note: 1,8, Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Germanistisches Institut), Veranstaltung: Hartes Pflaster. Flanerie, Asphaltfilm und Stra enfotografie in der Weimarer Republik, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Begriff Asphalt und seine Verwendung haben eine in der Geschichte weit zurückreichende Entstehens- bzw. Entwicklungsgeschichte. Das wohl prägendste Kapitel ist seine ideologische Instrumentalisierung durch die nationalsozialistische Propaganda gegen jüdische Gro stadtintellektuelle und das Intellektuellentum an sich. Auch heute noch verbinden sich mit dem Wort Asphalt oftmals verschiedenartige Assoziationen - von Gro stadtfaszination und - reiz über Skepsis gegenüber einem gleichmachenden, allgegenwärtigen Erscheinungsbild bis hin zu völliger Ablehnung einer als Leben erdrückend, Schmutz aufzeigend, verkommen und kalt verstandenen Lebenswelt. Schauplatz für die verschiedenen Auseinandersetzungen mit dem Einfluss des Asphalts und der Gro stadt soll im Folgenden die Stadt Berlin sein, die sich von der Reichsgründung bis zu Beginn des zweiten Weltkriegs zu einer kosmopolitischen Metropole entwickelte. Die Anfänge einer Asphaltliteratur, gegen welche sich die Rechten später wenden sollten, sind in dieser Zeit zu finden. Naturalistische und expressionistische Schriftsteller/innen thematisieren den Asphalt und die Lebensbedingungen in der Gro stadt Berlin auf vielfältige differenzierte Weise. Die metaphorische Verwendung des Ur - Motivs Asphalt soll im Folgenden am Beispiel von Julius Hart, Oskar Loerke, Paul Boldt, Johannes R. Becher und Hans Janowitz aufgezeigt werden. Diese konzentrierte Beschäftigung mit der Gro stadt stand nach dem ersten Weltkrieg mehr und mehr in einem Spannungsfeld zu ländlicheren Gegenden, welche die neueren Entwicklungen in Berlin mit Argwohn betrachteten oder betrachten sollten. Die Polemik des Wegbereiters Wilhelm Stapel u

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