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Ursachen der Intensitätsschwankungen parasozialer Interaktionen während der Rezeption

Ursachen der Intensitätsschwankungen parasozialer Interaktionen während der Rezeption

Paperback

Business GeneralGeneral Reference

ISBN10: 3656366985
ISBN13: 9783656366980
Publisher: Grin Verlag
Published: Feb 5 2013
Pages: 24
Weight: 0.10
Height: 0.06 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Forschung und Studien, Note: 1,7, Friedrich-Schiller-Universität Jena (Kommunikationswissenschaften), Veranstaltung: Medienwirkung, Sprache: Deutsch, Abstract: Fernseh-Moderatoren, die ihre Zuschauer zu Beginn der Sendung herzlich begrü en und diese entsprechend darauf reagieren, Rezipienten von Telenovelas wie Gute Zeiten Schlechte Zeiten oder Sturm der Liebe, die ihre Lieblingsdarsteller tagtäglich im Fernsehen verfolgen und zu Ihnen aufschauen oder Nachrichtensprecher, die beinahe zu ständigen Begleitern des Publikums werden und ihnen fast so vertraut sind wie Freunde, alle haben sie eines gemeinsam: die parasozialen Interaktionen bzw. parasozialen Beziehungen, wie sie innerhalb der Kommunikations- und Medienwissenschaften genannt werden. Die ersten Konzepte zu diesem Phänomen entstanden in den 50er Jahren. In diesen ging es im Zuge der sich rasch verbreitenden Medien Radio, Fernsehen und Kino um die Beschreibung massenmedialer Kommunikationsprozesse als parasoziale Interaktion bzw. parasoziale Beziehung. Die beiden bedeutendsten und weit reichsten wissenschaftlichen Arbeiten in der Entstehung der Theorie zur parasozialen Interaktion stammen von den amerikanischen Sozialwissenschaftlern Donald Horten und Richard R. Wohl, Mass communication and parasocial interaction. Observations on intimacy at a distance (1956), die die Grundformen für diese Art der Fernsehrezeption entdeckt und erklärt haben sowie in der Publikation von Anselm Strauss und Wohl, Interaction in audience-participation shows (1957), in welcher die Gedanken wiederaufgenommen und präzisiert wurden. Allerdings muss hierbei erwähnt werden, dass die Ausführungen von Horton und Wohl eine Reihe an Desideraten und Unschärfen aufweisen (vgl. Schramm et al., 2002).

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