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Trainingsprogramm zur Förderung basaler, mobilitätsbezogener Alltagskompetenzen bei älteren Menschen mit Demenz im Pflegeheim

Trainingsprogramm zur Förderung basaler, mobilitätsbezogener Alltagskompetenzen bei älteren Menschen mit Demenz im Pflegeheim

Paperback

Aging & Elder CareMedical Reference

ISBN10: 3656632391
ISBN13: 9783656632399
Publisher: Grin Verlag
Published: Apr 10 2014
Pages: 56
Weight: 0.19
Height: 0.13 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Gesundheit - Gerontologie, Note: 1,3, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (Institut für Psychogerontologie), Veranstaltung: Seminar Bewegung und Aktivität im Alter, Sprache: Deutsch, Abstract: Demenz ist eine der Hauptursachen für Behinderung und Mortalität im Alter (Hauer, Becker, Lindemann & Beyer, 2006). Zu Beginn des 21. Jahrhunderts sind fünf Prozent der Weltbevölkerung über 65 Jahren davon betroffen (Ritchie & Lovestone, 2002). Ferri et al. (2005) haben die weltweite Prävalenz und Inzidenz von Demenz auf der Grundlage veröffentlichter Studien geschätzt: alle sieben Sekunden wird eine Neuerkrankung diagnostiziert. Die Zahl der Betroffenen wird sich alle zwanzig Jahre verdoppeln. Kognitiver Abbau geht mit körperlichem einher, wie Morley (2004) in den Top 10 Hot Topics in Aging im Verweis auf verschiedenen Studien bestätigt. Er ist begleitet vom Verlust motorischer und funktioneller Leistungen. Das führt zu Einschränkungen in der mobilitätsabhängigen Lebensqualität der Betroffenen (Schwenk, Oster & Hauer, 2008). Komplexere motorische Fähigkeiten gehen früher verloren als grundlegende. Der Abbau spezifischer kognitionsbezogener motorische Funktionen, z.B. von Dual-Task-Leistungen, ist ein Früherkennungszeichen für die Alzheimer Demenz. Das Ausma der Beeinträchtigung vergrö ert sich noch durch motorische Defizite aufgrund reduzierter körperlicher Aktivität. Dadurch haben Menschen mit Demenz ein dreifach höheres Sturzrisiko sowie ein drei- bis vierfach höheres Mortalitätsrisiko infolge von Stürzen als nicht kognitiv eingeschränkte Gleichaltrige. Besonders hoch sind diese Risiken für Menschen mit vaskulärer und einer Demenz mit Lewy-Körperchen (Hauer et al., 2006). Mit der demografischen Entwicklung steigt die Anzahl der Pflegeheimbewohnerinnen und Bewohner, insbesondere der über 85-Jährigen (Pflegebedürftige in Pflegeheimen, 2011). Für 2020 wird für diese Kohorte eine Zunahme von 13% gegenüber de

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