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Die Studentenbewegung der späten 60er Jahre und Rudi Dutschke: Eine linguistische Analyse der Podiumsdiskussion vom 24. November 1967 in Hamburg mit R

Die Studentenbewegung der späten 60er Jahre und Rudi Dutschke: Eine linguistische Analyse der Podiumsdiskussion vom 24. November 1967 in Hamburg mit R

Paperback

Literary CriticismGeneral Reference

ISBN10: 3656264996
ISBN13: 9783656264996
Publisher: Grin Verlag
Published: Sep 4 2012
Pages: 36
Weight: 0.13
Height: 0.09 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Germanistik - Sonstiges, Note: 2,0, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Germanistisches Seminar), Veranstaltung: Politische Semantik, Sprache: Deutsch, Abstract: I. Einleitung Die Studentenbewegung markiert eine Zäsur in der Entwicklungsgeschichte der BRD . Ihr wichtigster Vertreter war Rudi Dutschke. Es war seine Bewegung. Dutschke verstand sich seit seiner Jugendzeit als antiautoritärer demokratischer Sozialist. In seiner Studienzeit entwickel¬te er sich zu einem überzeugten revolutionären Marxisten in der Nachfolge des ungarischen Philosophen Georg Lukács. Ähnlich wie dieser betonte er die libertären, oft vergessenen Tra¬ditionen der Arbeiterbewegung sowohl gegen den Reformismus als auch den Stalinismus. Sein ganzes Leben lang versuchte Rudi Dutschke Antworten zu finden. Er wollte versuchen, das Rätsel der Machtlosigkeit von Arbeitern und Bauern in einem Arbeiter- und Bauernstaat zu lösen . Er wollte aufklären, warum der 'reale' Sozialismus so wenig mit dem von Marx (und ihm) erträumten zu tun hat . Daher ist ohne Scheu vor Pathos (...) zu sagen: für die Wahrheit, für seine Wahrheit hat er bis zuletzt gelebt, gekämpft, seiner Obsession sich hinge¬bend. Das kann, nicht nur in Deutschland, gewaltsam-tödlich enden . Mehrere Dinge sagte Rudi Dutschke, die die Nation bewegten und erschütterten: Wir sind nicht hoffnungslose Idioten der Geschichte, die unfähig sind, ihr eigenes Schicksal in die Hand zu nehmen; Die Parteien sind nur noch Plattformen für Karrieristen; Unser Prozess der Revolution wird ein sehr langer Marsch sein; Der Sozialismus ist kein Warten auf Godot, kein Warten auf Rezepte, keine Hoffnung auf gro e Führer; In der DDR ist alles real, blo nicht der Sozialismus; in der BRD ist alles real, blo nicht 'Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit'; Wir sind nicht mehr die drei ig, vierzig Spinner, die einen Traum von einer ach so fernen Welt haben; Holger, der Kampf geht weiter und Revolution ist nicht e

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