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Die stationäre Arzneimittelversorgung in Deutschland und den Niederlanden unter Berücksichtigung von Arzneimittelkosten und Arzneimittelsicherheit

Die stationäre Arzneimittelversorgung in Deutschland und den Niederlanden unter Berücksichtigung von Arzneimittelkosten und Arzneimittelsicherheit

Paperback

Health GeneralMedical Reference

ISBN10: 3838673611
ISBN13: 9783838673615
Publisher: Diplom.de
Published: Oct 24 2003
Pages: 80
Weight: 0.25
Height: 0.19 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Inhaltsangabe: Einleitung: Die „traditionelle Arzneimittelversorgung wie sie in den meisten deutschen Krankenhäusern praktiziert wird, ist gekennzeichnet durch Medikationsfehler, daraus resultierenden Mehrkosten der medizinischen Versorgung, sowie einer mangelhaften Qualität und schlechter Dokumentation der pharmazeutischen Therapie. Die meist überlasteten Pflegekräfte der Stationen sind, neben ihren eigentlichen pflegerischen Aufgaben, für die Stellung und Verteilung der Medikamente zuständig. Die benötigten Arzneimittel werden stationsbezogen in der Krankenhausapotheke angefordert, so dass in der einzigen pharmakologischen Instanz, der Krankenhausapotheke, keine Kontrolle der individuellen Arzneimitteltherapien möglich ist und es nicht nachvollziehbar ist, welcher Patient wann welche Medikamente in welcher Form erhält. In den Niederlanden hingegen ist flächendeckend ein patientenbezogenes Arzneimittelversorgungssystem („unit dose) implementiert. Zentral in der Krankenhausapotheke werden, entweder von Hand oder mit Hilfe eines installierten Kommissionierautomaten, die verordneten Arznei-mittel für jeden einzelnen Patienten für den ganzen Tag individuell verpackt und von Mitarbeitern der Apotheke an die Patienten verteilt. Dadurch ist eine umfassende pharmakologische Beratung von Patienten, Ärzten und Pflegekräften möglich und Medikationsfehler können vermieden werden. Meist begleitet der Krankenhausapotheker auch die Visite. Oft wird auch mit einer innovativen Verschreibungs- und Dokumentationssoftware gearbeitet. Durch die Kombination eines Kommissionierautomaten mit einer Verschreibungssoftware lässt sich der Medikamentenverbrauch eines Krankenhauses um bis zu 30% reduzieren. Die Arzneimittelsicherheit kann durch eine Umstellung der Arzneimittelversorgung auf ein patientenindividuelles „unit-dose-System merklich gesteigert werden. Dadurch und durch das Auflösen von Medikamentenlager auf den Stationen und die Vermeidung von Folgekosten der falschen Medikation

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