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Spielräume der kindlichen Existenz: Interpretation und Darstellung der Imaginationsebenen in Aichingers Roman "Die größere Hoffnung" mit Schwerpunkt a

Spielräume der kindlichen Existenz: Interpretation und Darstellung der Imaginationsebenen in Aichingers Roman "Die größere Hoffnung" mit Schwerpunkt a

Paperback

Literary CriticismGeneral Reference

ISBN10: 3640284003
ISBN13: 9783640284009
Publisher: Grin Verlag
Published: Mar 10 2009
Pages: 22
Weight: 0.09
Height: 0.05 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,0, Universität Hamburg (Institut für Germanistik II), Veranstaltung: Seminar, Sprache: Deutsch, Abstract: Ilse Aichinger zählt zu den ersten jüdischen AutorInnen der deutschen Nachkriegszeit, die ihre Erfahrungen unter dem Terrorregime der Nationalsozialisten niedergeschrieben und veröffentlicht haben. Ihr erster und einziger Roman Die grö ere Hoffnung ist bereits 1948 im Fischer-Verlag erschienen. Thema des autobiografisch gefärbten Romans ist die Erfahrung des existenziellen Interims1, in dem sich die Protagonistin Ellen als sogenannte Halbjüdin befindet, und die Art und Weise, wie sie mit dieser schwierigen Lebenssituation umgeht. In der vorliegenden Arbeit werde ich zunächst die existenziellen Spielräume, die sich Ellen und ihre jüdischen Freunde mit Hilfe ihrer Imagination schaffen, bestimmen und voneinander abgrenzen. Den Schwerpunkt meiner Arbeit bildet die ausführliche Analyse einer dieser Imaginationsebenen, das Märchen, dessen Funktion und Wirkung ich anhand des von Ellen erzählten Märchens Rotkäppchen interpretieren werde. Anschlie end möchte ich diese Version des berühmten Märchens mit der der Brüder Grimm vergleichen und auf die Unterschiede hin untersuchen. Abschlie end werde ich durch die Gegenüberstellung verschiedener Positionen auf die umstrittene Frage eingehen, ob und, wenn ja, inwiefern es zulässig und vertretbar ist, den Nationalsozialismus mit Poetik bzw. Kunst zu vereinbaren, um dann im letzten Kapitel die Ergebnisse dieser Arbeit zusammenzufassen. Besonders für das zweite Kapitel der vorliegenden Arbeit konnte ich mich auf eine breite Anzahl an Sekundärliteratur stützen, da die Forschung ihr Augenmerk im Besonderen auf die für den Roman so charakteristischen Imaginationsebenen gelegt hat. Eine psychologische Analyse des Märchens Rotkäppchen habe ich hingegen nur in geringen Ansätzen in der Forschungsliteratur ausmachen können, von daher

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