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"Ein seltsames Mittel". Heinrich von Kleists Presseunternehmungen zwischen Kommunikation und Kalkül

"Ein seltsames Mittel". Heinrich von Kleists Presseunternehmungen zwischen Kommunikation und Kalkül

Paperback

Literary CriticismGeneral Reference

ISBN10: 3346215261
ISBN13: 9783346215260
Publisher: Grin Verlag
Published: Sep 9 2020
Pages: 28
Weight: 0.11
Height: 0.07 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,7, Humboldt-Universität zu Berlin, Veranstaltung: Text- und Medienanalyse: Heinrich von Kleist: Die Marquise von O..., Sprache: Deutsch, Abstract: In der vorliegenden Arbeit untersucht die Autorin den historischen Entstehungs- und Erscheinungskontext des Phöbus untersuchen. Dabei wird Sie dessen Programmatik und Rezeptionskritik eingehend beleuchten. In einem zweiten Schritt soll der Publikationsrahmen der Marquise von O geklärt und die Veröffentlichung hinsichtlich ihres Publikationsortes und auf ihren eigenen text-immanenten Presse- beziehungsweise Annoncenproduktion dargelegt werden. Abschlie end werden Kleists finales Zeitungsprojekt, den Berliner Abendblättern, beleuchtet, und die Pionierleistung der Tageszeitung und dessen Produktion von Gerüchten herausarbeiten. Die Analyse unternimmt den Versuch die Erzählung der Marquise von O... in Beziehung zum Phöbus und zu den Berliner Abendblättern zu setzen. Das Themenfeld Zeitungen und Zeitschriften spielt eine zentrale Rolle in Heinrich von Kleists Leben. Seine im Jahre 1808 erschienene Zeitschrift Phöbus und die Berliner Abendblätter sind Teil seiner wiederholten Unternehmungen sich als Herausgeber und Journalist zu versuchen. Heinrich von Kleist kann eine Affinität, mehr noch, eine Faszination zum Medium Presse nicht abgesprochen werden. Es scheint also geradezu einleuchtend, dass in seiner im Phöbus veröffentlichten Erzählung Die Marquise von Oeiner Zeitungsannonce eine signifikante Rolle zugewiesen wird. Die Marquise wählt, wie im Text wörtlich gesagt wird, ein sonderbares Mittel'', um nach dem Vater ihres Kindes zu suchen. Sowohl in allen real-weltlichen als auch fiktiven Presseunternehmungen Kleists dienen Zeitungen und Zeitschriften als Medium der Kommunikation und Kleist beweist in vielerlei Hinsicht, dass er sich, trotz der Kurzlebigkeit seiner Presse-Projekte, dem Kalkül der Vermarktungsstrategien ermächtige

Also in

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