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Die Schlacht von Hastings im Jahre 1066: Die Repräsentation der Hauptakteure in Geschichte und Literatur

Die Schlacht von Hastings im Jahre 1066: Die Repräsentation der Hauptakteure in Geschichte und Literatur

Paperback

Medieval & Renaissance HistoryEnglish as a Second LanguageGeneral Reference

ISBN10: 3832496149
ISBN13: 9783832496142
Publisher: Grin Verlag
Published: Jun 2 2006
Pages: 134
Weight: 0.40
Height: 0.31 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Inhaltsangabe: Einleitung: Der Herzog fuhr wohl über das Meer, Er fuhr nach Engelland mit gewaltigem Heer. Er sprang vom Schiffe, da fiel er auf die Hand: 'Hei' - rief er - 'fa und ergreife dich, Engelland!' (Ludwig Uhland: Taillefer) Der 14. Oktober 1066 markierte einen der bedeutenden Wendepunkte in der englischen Geschichte. Nach dem Tode des kinderlosen König Eduard - des Bekenners - aus der angestammten Dynastie Cerdics hatten drei nicht diesem Haus angehörenden Bewerber - Harold Godwinsson (Earl von Wessex), Harald Hardraada (König von Norwegen), Wilhelm (Herzog der Normandie) - Anspruch auf den Thron Englands erhoben. Der Earl von Wessex erlangte raschen Zugriff auf die Königswürde. Doch innerhalb weniger Monate wurde das Inselreich durch Invasionen der beiden anderen Prätendenten in einen verhängnisvollen Zweifrontenkrieg hineingezogen. Während der norwegische König in der Schlacht von Stamford Bridge (25.09.1066) besiegt werden konnte, unterlagen die überanstrengten angelsächsischen Fu truppen an der Südküste bei Hastings dem aus Reiterei, Bogenschützen und anderen Fu soldaten zusammengesetzten Lehns - und Söldnerheer des Normannenherzogs. Harold von Wessex hatte seine Machtmittel und Kriegskunst überschätzt und fand in der berüchtigten Schlacht von Hastings seinen Tod. Diese Schlacht bildete die Grundlage der so genannten „normannischen Eroberung Englands, die die Vereinigung von insularem und kontinentalen Herrschaftsbereichs des Herzogs beinhaltete. Der normannische Herzog nahm am Weihnachtstag des Jahres 1066 in der Grabeskirche des Bekenners zu Westminster die Königswürde der Angelsachsen auf und baute eine zentralistische Herrschaft über das gewonnene Land und seine Leute auf. Das Königtum Wilhelm I. des Eroberers (1066 - 1087) leitete darüber hinaus eine zukunftsweisende enge Verflechtung zwischen England und dem „lateinischen Europa ein. Das Inselreich löste sich damit aus seinen traditionellen Bindungen an das wikingische Skandinavien. Diese

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