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Satzpaarbasierte Wortschatzarbeit: Theoretische Grundlagen und resultierende Prinzipien

Satzpaarbasierte Wortschatzarbeit: Theoretische Grundlagen und resultierende Prinzipien

Paperback

Biographies GeneralGeneral Reference

ISBN10: 3656033706
ISBN13: 9783656033707
Publisher: Grin Verlag
Published: Oct 21 2011
Pages: 114
Weight: 0.35
Height: 0.27 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Masterarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Anglistik - Sonstiges, Note: 1,0, Universität Osnabrück, Sprache: Deutsch, Abstract: Polonius: What do you read, my lord? Hamlet: Words, words, words. (Hamlet, Act 2, Sc. 2) Wörter machen für sich betrachtet sicherlich noch keine Sprache aus; jedoch besteht eine sprachliche Mitteilung, egal welcher Art, immer aus Worten. Daher ist der Erwerb eines ausreichenden Wortschatzes für Lerner einer Fremdsprache (L2) unverzichtbar. Ludewig [2011] betont diesbezüglich, dass die deutsche Sprache im Gegensatz zum Englischen, zwischen zwei Pluralen von Wort unterscheidet: die Wörter und die Worte. Wörter steht für eine Ansammlung von Einzelwörtern. Daher hei t es beispielsweise: Die Dudenreaktion ist ständig auf der Suche nach neuen Wörtern, die sie dann bei einer Aktualisierung in ein Wörterbuch aufnimmt. Im Gegensatz dazu können Worte als Ausdrücke betrachtet werden, die aus einer Verknüpfung mehrerer Wörter (z.B. einen Apfel essen), aus Kollokationen (z.B. eine Rede halten siehe 2.1.3) oder gar aus ganzen Sätzen bestehen (z.B. Aus seinen Augen sprach der blanke Hass.). Elektronische Wörterbücher unterscheiden häufig zwischen einer Stichwortsuche und einer Beispiel- und Idiomsuche. Während die Stichwortsuche auf die Suche von Wörtern fokussiert, rückt die Beispiel- und Idiomsuche Worte in den Mittelpunkt. In der Beispielsuche des elektronischen Wörterbuches CASIO EW-G6000C lassen sich bei der deutsch-englischen Suche nach Worte und Worten 18 bzw. 14 Beispielsätze finden (siehe Abbildung 1.1). Wiederholt man den Vorgang mit dem Suchwort Wörter bzw. Wörtern, wird jedoch kein einziges Beispiel gefunden (siehe Abbildung 1.2). Ist auch nach jahrzehntelanger Forschung keine empirisch begründete Methode für einen optimalen Wortschatzerwerb bestätigt worden [Takac 2008], so zeigt schon die Häufigkeitsverteilung dieser Suchergebnisse, dass das Erlernen von Worten beim Fremdsprachenerwerb einen höheren Stellenwer

Also in

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