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Ritter Blaubart - Wasserfrau Undine - Zwei erotische Mythen im Vergleich im Werk I. Bachmanns

Ritter Blaubart - Wasserfrau Undine - Zwei erotische Mythen im Vergleich im Werk I. Bachmanns

Paperback

Literary CriticismGeneral Reference

ISBN10: 3640898834
ISBN13: 9783640898831
Publisher: Grin Verlag
Published: Apr 28 2011
Pages: 52
Weight: 0.18
Height: 0.12 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 1997 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,0, Universität Münster (Germanistik), Veranstaltung: HS: Don Juan/Blaubart: Zwei erotische Mythen im Vergleich, Sprache: Deutsch, Abstract: Neben dem Rückgriff auf Strukturen und Bilder dieses primär männlich-viril markierten Mythos zur Beschreibung der Blaubartehe (F, 68), in welcher sich Franza nach ihrer Heirat mit dem Arzt und Psychologen Leo Jordan tödlich oder besser todbringend gefangen sieht, findet sich in der mythischen Gestalt der 'gehenden Undine' der utopische Entwurf einer aus patriarchalen Machtstrukturen und dem damit einher gehenden zivilsatorischen Dschungel (F, 72/73) herausgelösten Partner-Liebe am Rande, das hei t an der allgegenwärtigen, unaufhebbaren Grenze. Diese maniferstiert sich erstens zwischen Individuum und Gesellschaft allgemein, zweitens zwischen zwei einander zustrebender Individuen und schlie lich drittens im stets wiederkehrenden, mehr oder weniger schmerzlich erlebten Konflikt des interiorisierten Zwiespalts, den das Individuum als die ihm eigene, unüberwindbare, ihn auszeichnende Grenze begreift. Die Bedeutung einer neuerlichen Verwendung tradierter Mythen innerhalb einer Weiter-, Um- oder sogar Anti-Schreibung derselben mu genauso hinterfragt werden wie die Leistung der verwendeten Bilder, Formen und Strukturen, welcher sich die Autorin bedient. Im Hinblick auf die Rezeption (2.) der - wenn auch nicht gänzlich oder ausschlie lich, so doch grundlegend - über gemeine Mythen vermittelten Werke bzw. deren Inhalte schlie t sich die Frage nach der Funktion des Rückgriffs auf generell bekanntes Vorwissen (3) an, das sich verantwortlich zeichnet für eine Dynamik seitens des Lesers, generiert aus der vermeintlich allgemein gültigen Signifikanz der aufgerufenen Legenden (3.2.) und der deformierten, entstellten oder gegenläufigen Re-produktion innerhalb der autorspezifischen Ausgestaltung (3.3). Schlie lich sollen die eigentliche

Also in

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