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Pragmatik - Die Entwicklung der 'Sprechakttheorie' durch John L. Austin und John R. Searle: Welche Möglichkeiten für die Sprachwissenschaft ergeben si

Pragmatik - Die Entwicklung der 'Sprechakttheorie' durch John L. Austin und John R. Searle: Welche Möglichkeiten für die Sprachwissenschaft ergeben si

Paperback

Literary CriticismGeneral Reference

ISBN10: 3656154074
ISBN13: 9783656154075
Publisher: Grin Verlag
Published: Mar 19 2012
Pages: 24
Weight: 0.10
Height: 0.06 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Germanistik - Semiotik, Pragmatik, Semantik, Note: 2,3, Universität Potsdam (Germanistik), Veranstaltung: Modul 'Deutsche Sprache der Gegenwart. Varietäten, Textsorten, Sprachstile', Sprache: Deutsch, Abstract: Austin und Searles Sprechakttheorie haben die linguistische Pragmatik grundle-gend beeinflusst. Die Deutung von sprachlichen Äu erungen und den in ihn for-mulierten Absichten der Sprecher ist allerdings nicht einfach und somit erweisen sich in den vierziger und fünfziger Jahren auch Austins und Searles durchaus fort-schrittliche Ansätze über das, was wir mit Sprache machen, als lückenhaft und streckenweise sogar fehlerhaft. In dieser Arbeit möchte ich mich der Sprechakttheorie widmen. Vom Entwurf John L. Austins, über die populärere Weitergestaltung durch John R. Searle bis hin zu ihren Grenzen, der Problematik der indirekten Sprechakte. Um mich mit der Sprechakttheorie auseinandersetzen zu können gehe ich anfangs auf Austins ursprüngliche Ansätze ein. Sie bilden die Grundlage der Sprechakt-theorie und geben Anlass zur kritischen Hinterfragung derer. Austins Überlegun-gen zu sprachlichen Äu erungen sind zunächst, dass Aussagen nicht nur wahr oder falsch sein können, sondern sie unter bestimmten Voraussetzungen einem Sprecher sogar zum Vollzug von Handlungen dienen können. Seine Theorien bleiben allerdings nicht als solche stehen. Er selbst baut sie weiter aus, stellt fest, dass Äu erungen generell performativ sind und von Sprechern bewusst mit be-stimmten Absichten versehen eingesetzt werden. Zur besseren Analyse von sprachlichen Äu erungen nimmt Austin später die Aufsplittung des Sprechakts in drei Teilakte vor. Searle wiederum gliedert den Sprechakt in vier Teilakte, setzt die performativen Äu erungen ins Zentrum seiner Überlegungen und beschäftigt sich genauer mit der Klassifikation der Sprechakte, also wodurch sich Bitten von Befehlen, Aussa-gen von Versprechen regelhaft unterscheiden lassen. Aber auch Se

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