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Pop oder nicht Pop? - Sven Regeners Roman "Der kleine Bruder"

Pop oder nicht Pop? - Sven Regeners Roman "Der kleine Bruder"

Paperback

Literary CriticismGeneral Reference

ISBN10: 3640399722
ISBN13: 9783640399727
Publisher: Grin Verlag
Published: Aug 15 2009
Pages: 60
Weight: 0.20
Height: 0.14 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,3, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg (Institut für Germanistik), Veranstaltung: Seminar: Roman, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Ansicht Sabine Kyoras, dass Popliteratur nicht verwechselt werden sollte mit Literatur, die einfach nur gut lesbar und deswegen erfolgreich ist (Kyora 2004, 111f.), ist gleicherma en weit verbreitet wie unstrittig. Ebenso unstrittig sollte eigentlich auch die Ablehnung der dazugehörigen Antithese sein, die entsprechend lauten müsste: Eine Literatur die sich gut liest und gut verkauft, ist nicht zwangsläufig Popliteratur. Dennoch scheint es von Seiten der Literaturwissenschaft zumindest im Fall das Schriftstellers Sven Regener eine gewisse Skepsis gegenüber seiner kommerziell äu erst erfolgreichen Herr Lehmann - Reihe zu geben. Anders ist es kaum zu erklären, dass bisher weder zu seinem seit 2001 veröffentlichten Roman Herr Lehmann, noch zu dessen seit 2004 erhältlicher Vorgeschichte Neue Vahr Süd Publikationen erschienen sind. Diese Arbeit widmet sich dem im Herbst 2008 erschienenen Roman Der kleine Bruder1, der als Mittelteil zwischen Neue Vahr Süd und Herr Lehmann die Trilogie vollendet. Es sollte nicht mit der Fahrt durch einen langen, dunklen Tunnel beginnen. Oder vielleicht doch (DKB 9) hei t es im ersten Kapitel des Buches. Die Symbolik dieses Bildes, das im Roman die Suche der Hauptfigur nach einem neuen Platz im Leben widerspiegelt, trifft auch auf die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit diesem Werk zu. Am Anfang herrscht erkenntnistheoretische Dunkelheit, denn au er einigen im Internet verfügbaren Buchbesprechungen der renommierten Wochen- und Tageszeitungen gibt es keine Quellen, die sich bisher mit Der kleine Bruder auseinandergesetzt haben. Deshalb wendet diese Arbeit einige der gängigen Theorien zur Popliteratur als Zugriffsschlüssel auf den hier untersuchten Roman an, auch wenn bisher noch niemand nachgewiesen hat, d

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