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"Plotting and Writing Suspense Fiction" von Patricia Highsmith - eine kritische Analyse

"Plotting and Writing Suspense Fiction" von Patricia Highsmith - eine kritische Analyse

Paperback

Literary CriticismGeneral Reference

ISBN10: 3638902676
ISBN13: 9783638902670
Publisher: Grin Verlag
Published: Feb 4 2008
Pages: 24
Weight: 0.09
Height: 0.06 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Buchwissenschaft, Note: 2,3, Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Sprache: Deutsch, Abstract: Wenn ein Schriftsteller ein Buch über kreatives Schreiben verfasst, stellt sich zunächst einmal die Frage nach dem Warum. Will der Autor oder die Autorin Wissen weitergeben, um angehenden jungen Autoren zu helfen, oder geht es ihm oder ihr darum einen Einblick in die eigene Arbeit zu gewähren? Der Nutzen, den der Leser aus einem solchen Buch ziehen kann ist also höchst unterschiedlich. Im ersten Fall kann ein angehender Schriftsteller von der Vorgehensweise eines erfahrenen Kollegen lernen und daraus vielleicht seine eigene Arbeitsmethode entwickeln. Das hei t nicht, dass er sich bis ins Detail an einem etablierten Schriftsteller orientieren muss, aber er kann sich inspirieren lassen. Im zweiten Fall ist der Leser wohl eher ein Liebhaber des Werkes eines Schriftstellers und will erfahren, wie dessen Arbeiten entstanden sind. Ein Autor, der einen solchen Ratgeber verfasst muss sich aber auch im klaren darüber sein, dass er sich in die Karten schauen lässt. Die von ihm gegebenen Ratschläge bilden eine Art Raster, dass auf alle seine vorliegenden und sämtliche zukünftigen Werke gelegt werden kann. Ein solches Buch kann das Ma sein, an dem ein Schriftsteller von diesem Zeitpunkt an gemessen wird. Patricia Highsmith verfasste 1965 Plotting and Writing Suspense Fiction, in dem sie in elf Kapiteln ihre Arbeitsweise erklärt. Zu diesem Zeitpunkt hatte sie bereits zehn Romane unter ihrem eigenen Namen und ein Buch unter dem Pseudonym Claire Morgan ( Carol oder The Price of Salt, 1952 /1990) veröffentlicht, die sich in den USA leidlich in Europa aber sehr gut verkauft hatten, darunter Zwei Fremde im Zug (1950), Der Stümper (1954), Der talentierte Mr. Ripley (1955) und Der Sü e Wahn (1960). Ihr Verlag hielt sie also für fähig ein solches Buch zu schreiben und nach einigem Zögern nahm sie den Auftrag gegen den Rat ihrer Agentin an.1

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