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Perspektiven einer sozialraumorientierten Unterstützung von Menschen mit chronisch psychischen Erkrankungen: Überlegungen im Kontext von tagesstruktur

Perspektiven einer sozialraumorientierten Unterstützung von Menschen mit chronisch psychischen Erkrankungen: Überlegungen im Kontext von tagesstruktur

Paperback

Special Education

ISBN10: 3640943023
ISBN13: 9783640943029
Publisher: Grin Verlag
Published: Jun 24 2011
Pages: 72
Weight: 0.23
Height: 0.17 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik, Note: 2,0, Evangelische Hochschule Darmstadt, ehem. Evangelische Fachhochschule Darmstadt, Sprache: Deutsch, Abstract: Führt man sich die Entwicklung der Versorgung psychisch kranker Menschen vor Augen, so scheint klar, dass sich ein Paradigmenwechsel vollziehen muss. In der Vergangenheit ist dies bereits geschehen. Jedoch lag damals die Intension auf einer Umorientierung von der Institution hin zur Personenzentrierung. Heute scheint es - wie darzustellen sein wird - notwendig, einen Paradigmenwechsel in weiterführender Hinsicht zu betreiben: Weg von der gemeindepsychiatrischen Versorgung! Hin zu einer sozialräumlichen Inklusion! Weg vom Profi-Denken, hin zum bürgerzentrierten Konzept! Die Idee zur Auseinandersetzung mit dieser Thematik entstand während meiner Praktikumszeit in einer Tagesstätte der gpe für Menschen mit psychischen Erkrankungen in Mainz. Dort war es meine Aufgabe - neben der Arbeit im alltäglichen - die Einrichtung im Hinblick auf eine gemeinwesenorientierte Arbeit zu analysieren und erste Ideen zu entwickeln. Dort wurde es mir au erdem ermöglicht, mich mit dem Sozialraum auseinanderzusetzen und mir erste Gedanken über eine Studie zu machen, an der die Tagesstätte Interesse zeigte um ihr Hilfekonzept zu überdenken. Tragende Idee ist es, eine Beratungsstelle einzurichten, die Neuzugänge der Tagesstätte dahingehend begleitet, alternative Unterstützungssysteme in der Gemeinde ausfindig zu machen, sodass die Ma nahme Tagesstätte nicht weiter nötig erscheint. Aus den gewonnen Eindrücken heraus schien es mir interessant mich weitergehend mit der Sozialraumorientierung und ihren Chancen, aber auch Schwierigkeiten für die Gemeindepsychiatrie zu beschäftigen.

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