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Penthesila - Die Problematik des Dritten

Penthesila - Die Problematik des Dritten

Paperback

Literary CriticismGeneral Reference

ISBN10: 3640922891
ISBN13: 9783640922895
Publisher: Grin Verlag
Published: May 26 2011
Pages: 26
Weight: 0.10
Height: 0.06 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Literaturwissenschaft - Vergleichende Literaturwissenschaft, Note: 1,3, Universität Paderborn (Institut für Germanistik und Vergleichende Literaturwissenschaften), Veranstaltung: Cross-Dressing in der Literatur und im Film, Sprache: Deutsch, Abstract: Bereits nachdem Kleists Penthesilea 1808 erschien, sorgte es für Aufruhr unter den Lesern. Besonders Goethe ist viel zitiert, denn seine harmonischen Vorstellungen von Antike werden im Stück nicht erfüllt, die beschriebene Brutalität ent-setzte ihn. Auch die heutige Fachliteratur benutzt Begriffe wie Skandal, Grausamkeit und Orgie, der Rezipient scheint überfordert zu sein. Nachvollziehbar wird dies vor allem in der Vielschichtigkeit des Dramas, die Problematiken wie Gewalt, Sexualität, Geschlechterrollen, Politik und Souveränität im Zusammen-hang aufwirft und diese mit der Kategorie des Dritten zudem übersteigt. So wie die Figuren im Theaterstück selbst, wei der Leser mit diesem Dritten kaum etwas anzufangen. Dass es sich hierbei nicht nur um ein drittes Geschlecht handelt, wie es auf den ersten Blick erscheinen könnte, sondern viel tiefgründiger angesetzt wurde, soll im Folgenden analysiert werden. Auch soll geklärt werden, inwiefern diese Kategorie des Dritten möglich und überlebensfähig sein könnte. 2. Über das Dritte Um die Problematik und den Skandal des Dritten zu verstehen, muss in erster Linie geklärt werden, worum es sich dabei überhaupt handelt. Benannt wird es konkret durch Odysseus, der im ersten Auftritt folgende Aussage trifft: Soviel ich wei , gibt es in der Natur/ Kraft blo und ihren Widerstand, nichts Drittes. Die Gleichung lautet also: Kraft + Widerstand = Natur Natur Drittes Der Zustand des Dritten ist demnach nicht natürlich und verstö t gegen die Natur-gesetze. Diese Vorüberlegung muss getroffen werden, um den Konflikt und den daraus resultierenden Umgang mit allem Dritten nachvollziehen zu können. Nach Oliver Jahraus ist das Dr

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