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Patriotismus in Shakespeare`s "Henry V"

Patriotismus in Shakespeare`s "Henry V"

Paperback

Literary CriticismGeneral Reference

ISBN10: 364084405X
ISBN13: 9783640844050
Publisher: Grin Verlag
Published: Mar 1 2011
Pages: 24
Weight: 0.09
Height: 0.06 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Anglistik - Literatur, Note: 1,3, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (Anglistisches Institut), Veranstaltung: Elisabethan Plays, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Historienspiel um den gro en englischen König Henry V. und die Eroberung des französischen Throns gilt als das patriotischste Stück Shakespeares . Als Shakespeare es schrieb, 1599, befand sich Britannien in den unruhigen Zeiten des Elisabethanischen Zeitalters in einer Zeit ständiger Kriegsgefahr und Kriegsbereitschaft; und auch in der Folgezeit wurde das Stück immer dann wieder aktuell, wenn es darum ging das englische Volk für die Verteidigung heimatlicher Ehren zu motivieren: Das war so während der Napoleonischen Kriege wie auch in beiden Weltkriegen (...). Der heroische König, der all jene wünschenswerten Eigenschaften eines starken, selbstbewussten und menschlichen Staatsoberhaupts verkörpert, gelingt mit einer dem französischen Heer zahlenmä ig bei weitem unterlegenen, aber motivierten Schar englischer Soldaten die Eroberung der französischen Krone und damit der Hand der Prinzessin Katharine. In diesem, durch den englischen Klerus legitimierten, dadurch also gottgewollten (I, i) Angriffskrieg verlieren nur einige wenige englische, aber viele der überlegenen französischen Soldaten ihr Leben in der Eroberung von Harfleur und der darauf folgenden Schlacht bei Agincourt. Das Stück Shakespeares bietet ergo einem patriotisch geneigten Leser ein breites Spektrum an Identifikationsmöglichkeiten, einem kritischen Leser hingegen eröffnet das Stück eine durchaus gegenläufige Lesart; von einem König, dessen Krieg und Motivation nicht widerspruchsfrei legitim und selbstlos ist, und dessen Reden und Taten sowie die seiner Gefolgschaft nicht derart heldenhaft und patriotisch sind, wie sie zunächst erscheinen. Einerseits zeigt Shakespeare den idealen König und eine glorreiche englische Nation, andererseits auch die Grausamkeit des Krieges, der durch eine selbs

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