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Nietzsches Sprachphilosophie, Hermeneutik und Dekonstruktion

Nietzsches Sprachphilosophie, Hermeneutik und Dekonstruktion

Paperback

Literary CriticismGeneral Reference

ISBN10: 3638926656
ISBN13: 9783638926652
Publisher: Grin Verlag
Published: Mar 28 2008
Pages: 104
Weight: 0.32
Height: 0.25 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Magisterarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 2,3, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Arbeit handelt über Nietzsches Sprachphilosophie (Ueber Wahrheit und Lüge im aussermoralischen Sinne), Gadamers Hermeneutik (Wahrheit und Methode) und die Dekonstruktion von de Man (Allegorien des Lesens). Es geht nicht um Hermeneutik, Dekonstruktion und Sprachphilosophie im Allgemeinen, sondern um die ausgewählten Texte. Hier besteht auch schon ein in der Arbeit behandeltes Problem. Es geht um die abstrakten Begriffe, die am Individuellen entstanden sind, es durch ihre Verallgemeinerung aber wieder ausklammern. Dennoch sind Verallgemeinerungen notwendige Arbeitshypothesen, ohne die keine Kommunikation möglich wäre. Durch solch eine begriffene Begrifflichkeit entsteht so manches Paradox der Selbstrelativierung. Im ersten Kapitel stelle ich Nietzsches Gedanken über Funktion und Wahrheit von Sprache und Erkenntnis dar. Am Schluss des behandelten Textes wird ein Gegensatz von Wissenschaft und Literatur aufgestellt. So werde ich am Schluss des Kapitels eine mögliche Literaturwissenschaft im Sinne Nietzsches aufstellen, die die folgenden zwei Kapitel konstruktiv vorbereiten soll. Gadamers Hermeneutik ist das Thema des zweiten Kapitels. Obwohl es sich bei seiner Hermeneutik um Verstehen im Allgemeinen handelt, nimmt nun das Verstehen seine eigentliche Wendung ins Hermeneutische, wo es sich um das Verstehen von Texten handelt. Das resultierende (hermeneutische) Problem lässt sich dann mit Nietzsches angleichenden Begriffen erklären, die im hermeneutischen Dialog wieder zu (gemeinsamen) Sinn erweckt werden müssen. Besondere Aufmerksamkeit gilt schlie lich der Auslegung von literarischen Texten. Dort wird der Gebrauch des hermeneutischen Zirkels und der wirkungsgeschichtlichen Horizontverschmelzung noch einmal explizit auf Literatur bezogen. Die Dekonstruktion von de Man ist d

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