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Neurographische Normalwerte: Methodik, Ergebnisse Und Folgerungen

Neurographische Normalwerte: Methodik, Ergebnisse Und Folgerungen

Paperback

Series: Medizinische Informatik, Biometrie Und Epidemiologie, Book 51

Medical ReferenceGeneral MathematicsGeneral Science

ISBN10: 3540133348
ISBN13: 9783540133346
Publisher: Springer Nature
Published: Jun 1 1984
Pages: 322
Weight: 1.18
Height: 0.70 Width: 6.69 Depth: 9.61
Language: German
Viele diagnostische Entscheidungsschritte in der Medizin beruhen darauf, dass erhobene Befunde mit sogenannten Normalwerten oder Referenz-Standards verglichen werden. Erst dadurch erhalten sie ihren Stellenwert im diagnostischen Prozess; hieraus leitet sich aber auch die besondere Bedeutung her, die der sorgfaltigen, nach den Methoden deskriptiver Statistik vorgenommenen Definition die- ser Standards beizumessen ist. Ein Schwerpunkt dieser Studie liegt darin, solche Referenz-Stan- dards mit m5glichster Sorgfalt, vor allem aber auch unter Be- rUcksichtigung einer Anzahl von wichtigen Einflussgr5ssen heraus- zuarbeiten. Diese Aufgabe ist im Bereich der Neurographie und mit dieser Zielsetzung bislang nur unvollstandig gel5st worden. Hier- aus ergibt sich indessen der praktisch-diagnostische Nutzen der vorgestellten Ergebnisse, indem fUr die Beurteilung von individu- ellen Messwerten nunmehr eine methodisch wohldefinierte Grundlage zur VerfUgung gestellt wird. Im Fortschritt der zugrunde liegen- den Untersuchungen ergaben sich jedoch zunehmend differenziertere und haufig Uberraschende Einblicke in die Effekte von Einfluss- gr5ssen auf neurographische Messwerte. Sie haben schliesslich ein komplexes GefUge von Strukturbeziehungen erkennen lassen, aus dem neue und interessante Hypothesen und dam it auch neue Impulse fur die klinisch-neurophysiologische Grundlagenforschung hergeleitet werden. Die Bedeutung dieser Monographie reicht daher noch we- sentlich Uber den Rahmen einer Erstellung von statistisch fun- dierten Standardwerten neurographischer Messgr5ssen heraus. Sie ist gleichzeitig ein gute's Beispiel fur die fruchtbare Zusammen- IV arbeit zwischen dem von der Klinik herkommenden, klinisch-neuro- physiologisch arbeitenden Arzt und dem in der Biostatistik erfah- renen Mathematiker.

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