• Open Daily: 10am - 10pm
    Alley-side Pickup: 10am - 7pm

    3038 Hennepin Ave Minneapolis, MN
    612-822-4611

Open Daily: 10am - 10pm | Alley-side Pickup: 10am - 7pm
3038 Hennepin Ave Minneapolis, MN
612-822-4611
Natürlich hysterisch! - Entwürfe psychoanalytischer und literarischer Frauenbilder um 1900 bei Freud und Schnitzler

Natürlich hysterisch! - Entwürfe psychoanalytischer und literarischer Frauenbilder um 1900 bei Freud und Schnitzler

Paperback

Literary CriticismGeneral Reference

ISBN10: 3640870271
ISBN13: 9783640870271
Publisher: Grin Verlag
Published: Mar 19 2011
Pages: 108
Weight: 0.33
Height: 0.26 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Magisterarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 2,0, Humboldt-Universität zu Berlin (Philosophische Fakultät II), Sprache: Deutsch, Abstract: Der Begriff Hysterie im historischen und kulturellen Kontext - Einleitung Die Hysterikerin erinnert in ihren Anfällen und Leiden an eine weibliche Sexualität und Körperlichkeit, die die normale Frau vergessen musste. Katrin Schmersahl untersucht in ihrer interdisziplinären Studie Medizin und Geschlecht von 1998 die Konstruktion der Kategorie Geschlecht in den wissenschaftlichen-medizinischen Forschungsbereichen des 19. Jahrhunderts. Die Diagnose Hysterie, so schreibt sie, spielte von der Antike bis zur Aufklärung eine untergeordnete Rolle und erst im 19. Jahrhundert kam ihr zentrale Bedeutung zu (Schmersahl, 216/217). Zudem problematisiert sich durch die Geschichte der beschriebenen hysterischen Krankheitsbilder die Furcht des Mannes vor einem selbständigen Innenleben der Frau. [G]e-ordneter Geschlechtsverkehr (Lamott, 83), der Zugang zur Frau und ihrer Fruchtbarkeit garantiert, wird oft als Heilmittel empfohlen. In den altägyptischen und antiken Schriftstücken wird die Hysterie als eine Erkrankung der weiblichen Geschlechtsorgane vorgestellt. Schon die Verfasser des Kahun-Papyrus (um 2000 v. Chr.) und des Ebers-Papyrus (um 1550 v. Chr.) beschreiben hysterische Symptome und vermeinen die Veränderung der Position der Gebärmutter als Krankheitsursache zu erkennen (Kronberger, 34). Hippokrates (ca. 460 - ca. 350 v. Chr.) benennt die Krankheit Hysterie, da er sie auf die im weiblichen Körper 'wandernde' Gebärmutter(2) zurückführt. Er empfiehlt Schwangerschaft, die die Gebärmutter an ihren natürlichen Ort fixiert, als Heilmittel für die hysterische Erkrankung. Im Mittelalter gilt die Krankheit als Besessenheit, die Bewusstseinsspaltung als die bedeutendste Komponente des heutigen Hysteriekonzepts wird bereits beschrieben (Kronberger, 37). Mit der fortschreitenden Erforsch

Also in

General Reference