• Open Daily: 10am - 10pm
    Alley-side Pickup: 10am - 7pm

    3038 Hennepin Ave Minneapolis, MN
    612-822-4611

Open Daily: 10am - 10pm | Alley-side Pickup: 10am - 7pm
3038 Hennepin Ave Minneapolis, MN
612-822-4611
Mystische Korrespondenz zwischen Tradition und Innovation: Eine exemplarische Untersuchung der Briefe Heinrichs von Nördlingen an Margaretha Ebner (Br

Mystische Korrespondenz zwischen Tradition und Innovation: Eine exemplarische Untersuchung der Briefe Heinrichs von Nördlingen an Margaretha Ebner (Br

Paperback

Literary CriticismGeneral Reference

ISBN10: 364058998X
ISBN13: 9783640589982
Publisher: Grin Verlag
Published: Apr 13 2010
Pages: 28
Weight: 0.11
Height: 0.07 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,5, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Veranstaltung: Frauenmystik im Mittelalter, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Briefe des Weltpriesters Heinrich von Nördlingen an die mystisch begabte Dominikanerin Margaretha Ebner gelten als [...] die älteste persönlich gehaltene Briefsammlung in deutscher Sprache. Sie entstanden in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts und stehen damit an der Schwelle zur Tradition einer volkssprachlichen privaten Briefkultur. Zuvor war die briefliche Kommunikation des Mittelalters lateinisch und beschränkte sich vorwiegend auf den geschäftlich-juristischen Bereich. Eine Ausnahme bildeten die Liebesbriefe, die jedoch meist fiktiv sind, einen hohen Kunstcharakter aufweisen und daher kaum Ausdruck authentischer persönlicher Gefühle sind. Die ersten deutschen Prosabriefe entstanden im Kontext spätmittelalterlicher Mystik. Die enge und vertraute Beziehung zwischen Beichtvater und Mystikerin gaben den Briefen einen starken persönlichen Charakter, so dass sie fast schon den Anschein von Modernität erwecken. Neben der Korrespondenz Heinrichs von Nördlingen sind in diesem Zusammenhang auch die Briefe Heinrich Seuses an Elsbeth Stagel zu erwähnen, die zeitlich betrachtet sogar älter sind. Allerdings wird ihnen der Briefcharakter nahezu abgesprochen: Da Seuses Schreiben eher briefliche Predigten und Traktate sind, kann diese Korrespondenz [i.e. diejenige von Nördlingens] als der früheste deutsche Briefwechsel bezeichnet werden. Damit kommt den Briefen Heinrichs von Nördlingen eine besondere Bedeutung hinsichtlich der deutschen Privatbriefkultur im Mittelalter zu. Die mittelalterliche Briefkommunikation unterscheidet sich eklatant von der modernen Briefpraxis; sie wies schon früh formale Gewohnheiten auf und unterlag seit dem Hochmittelalter den Kriterien der im 11. Jahrhundert neu aufgekommenen Ars dictaminis, der Briefstellerlehre, die für die gesamte

Also in

General Reference