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Messung von sprachlichen Teilfertigkeiten: Eine kritische Reflexion zu Sprachstandstests am Beispiel des C-Tests nach Baur & Spettmann

Messung von sprachlichen Teilfertigkeiten: Eine kritische Reflexion zu Sprachstandstests am Beispiel des C-Tests nach Baur & Spettmann

Paperback

General Reference

ISBN10: 3640789423
ISBN13: 9783640789429
Publisher: Grin Verlag
Published: Jan 7 2011
Pages: 20
Weight: 0.09
Height: 0.05 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Didaktik für das Fach Deutsch - Deutsch als Fremdsprache, DaF, Note: 1,0, Universität Duisburg-Essen, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Einleitung Ziel einer umfassenden schulischen Ausbildung ist unter anderem die Vermittlung von allgemeinen sprachlichen Fähigkeiten, die neben Kompetenzen in der mündlichen Kommunikation ebenso die schriftlichen Teilfertigkeiten umfassen. Sie sind es demnach auch, die in umfangreichen Förderprogrammen als Voraussetzung für die Teilhabe an zivilgesellschaftlichen Handlungsprozessen vermittelt werden sollen. Daher ist eine Förderung insbesondere von jenen Kindern und Jugendlichen notwendig, die hinter den für ihr jeweiliges Alter charakteristischen Qualifikationsprofilen deutlich und erkennbar zurückbleiben. Hierzu zählen nicht selten Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund, die aufgrund ihrer mangelnden Deutschkenntnisse zumeist nur die Mindeststandards erreichen und dem allgemeinen Konsens entsprechend, einer verstärkten Förderung auf sprachlicher Ebene bedürfen. Aus dieser Erkenntnis heraus haben sich seit den 60er Jahren Vorbereitungsklassen, in denen Kinder mit Migrationshintergrund getrennt von Kindern mit Deutsch als Muttersprache unterrichtet werden, etabliert. Diese methodische Separierung, die das Ziel verfolgte, den Schülerinnen und Schülern mit Deutsch als Zweitsprache die Eingliederung in den deutschen Schulalltag zu erleichtern und ihnen eine gezieltere Förderung zukommen zu zulassen, erwies sich jedoch als kontraproduktiv. Nicht zuletzt aus der Kritik an diesem pädagogischen Vorgehen, erstarkte die Forderung nach einer den individuellen Voraussetzungen des Kindes angepassten Förderung (Vgl. Röhr-Sendlmeier 1988, 89). Dem Erfolg von Förderma nahmen implizit ist jedoch die Tatsache, dass die Stärken und Schwächen des Schülers bekannt sein müssen. Nur so können sinnvolle pädagogische Hilfestellungen geleistet werden. Zur Überwindung des Dilemmas zwischen dem Ziel d

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