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Märchenmotive - Ein Vergleich zwischen "Die Nixe im Teich" (KHM 181), "Das singende und springende Löweneckerchen" (KHM 88) und "Die Wassernixe" (KHM

Märchenmotive - Ein Vergleich zwischen "Die Nixe im Teich" (KHM 181), "Das singende und springende Löweneckerchen" (KHM 88) und "Die Wassernixe" (KHM

Paperback

Literary CriticismGeneral Reference

ISBN10: 3656085374
ISBN13: 9783656085379
Publisher: Grin Verlag
Published: Dec 22 2011
Pages: 20
Weight: 0.09
Height: 0.05 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Literaturwissenschaft - Vergleichende Literaturwissenschaft, Note: 2, Pädagogische Hochschule Freiburg im Breisgau (Institut für deutsche Sprache und Literatur), Veranstaltung: Märchenseminar, Sprache: Deutsch, Abstract: Volksmärchen stellen eine traditionelle Form des Märchens dar. Sie basieren auf mündlich überlieferten Stoffen und haben im Gegensatz zum direkt niedergeschrie-benen Kunstmärchen keine feste Form, die sich auf einen einzelnen Verfasser zu-rückführen lie e. Die Kinder- und Hausmärchen, volkstümlich Grimms Märchen genannt, sind eine berühmte Anthologie von Märchen, welche die Brüder Jacob und Wilhelm Grimm, bekannt als die Brüder Grimm, herausgegeben haben. Das Be-sondere an diesen Märchen sind die verschiedenen Motive, die darin vorkommen. Es gibt keine eigentlichen Märchenmotive, sondern jedes Motiv, sei es profan oder wunderhaft, wird zum Märchenmotiv, sobald es ins Märchen aufgenommen und vom Märchen märchenhaft gestaltet und nach Märchenweise gehandhabt wird. So äu ert sich der schweizer Literaturwissenschaftler und Märcheninterpret Max Lüthi (Lüthi 1992) zu den Motiven im Märchen. Er geht davon aus, dass Märchenmotive ihren Ursprung in den Sagen und Mythen haben und manchmal auch aus der Wirk-lichkeit geschöpft werden. Jedoch werden diese Motive im Märchen zu einer ande-ren Form modifiziert. Das Märchen verwandelt sie in eine Märchenform. Stofflich bleiben sie zwar gleich, doch durch die entlehnte Form bekommen die Motive im Märchen einen anderen, einen märchenhaften Charakter. Königtum, Prinzessinnen, Stiefmütter, Stiefkinder, Waisen, Dümmlinge, Ratschläge, Gaben, Werbung, Hochzeit, Jenseits, Wanderung, Erlösung, Verwünschung, ... - der-artige Motive, die dem Märchenstil besonders entsprechen, werden bevorzugt in Märchen verwendet und eingesetzt. Gewisse Gestalten und Handlungsabläufe wie-derholen sich immer wieder, weil sie dem Märchen angemessen sind. Zum einen greifen sie die Alltags

Also in

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