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Lessing und das französische Theater

Lessing und das französische Theater

Paperback

Literary CriticismGeneral Reference

ISBN10: 3640542134
ISBN13: 9783640542130
Publisher: Grin Verlag
Published: Feb 21 2010
Pages: 20
Weight: 0.09
Height: 0.05 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Romanistik - Französisch - Literatur, Note: 2,0, Humboldt-Universität zu Berlin, Sprache: Deutsch, Abstract: Nach dem Westfälischen Frieden (1648) bestand Deutschland aus einer Unzahl selbstständiger Dynastien. Hinter der territorialen Zerrissenheit und der feudalabsolutistischen Machtverhältnisse stand das Nationale Bewu tsein zurück. Dieses Bewu tein spiegelte sich ebenfalls in den kulturellen Lebensbereichen wieder. Die Theaterkultur am Anfang des 18. Jahrhunderts war gekennzeichnet durch Uneinheitlichkeit, Verwahllosung und Stagnation. Es fehlte eine Einheit von deutscher Literatur und deutschem Theater. Als einer der ersten seiner Zeit nahm sich der Aufklärer Johann Christoph Gottsched (1700-1766) diesem Problem an. Aus seiner Theaterreform ging u.a. die sechsteilige Dramensammlung Deutsche Schaubühne hervor, welche den deutschen Dramatikern erstmals ein wirksames Publikationsorgan verschaffte. Zeitweilig arbeitete er mit Caroline Neuber (1697-1760) an der Verbesserung des Repertoires und hatte somit Teil an der Gründung eines echten Ensembles. Doch die Neubersche Gruppe (zu der u.a. ihr Mann, G.H. Koch, C.Th. Doebbelin und J.F. Schönemann gehörten) ging über dramaturgische Einflüsse Gottscheds hinaus. Schönemann sollte einige Jahre später (von 1747-1752) seinerseits ebenfalls eine Repertoiresammlung von Dramen herausgeben, was sich auf die Theaterentwicklung au erordentlich stabilisierend auswirkte. Mit der Gründung der Akademie der Schönemannschen Gesellschaft machte sich Konrad Ekhof (1720-1778), der Vater der deutschen Schauspielkunst, in der deutschen Theatergeschichte verdient. Sie beschäftigte sich mit künstlerischen Problemen aufzuführender Werke, Fragen der schauspielerischen Darstellung und war zudem eine erste Schauspielschule. Johann Friedrich Löwen (1727-1771), ein Schwiegersohn Schönemanns, legte 1766 eine der ersten Geschichtsdarstellungen über das deutsche Theater vor. An Ekhof anknüpfend

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