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Kreislaufproblematik Und Anaesthesie Bei Geriatrischen Patienten

Kreislaufproblematik Und Anaesthesie Bei Geriatrischen Patienten

Paperback

Series: Anaesthesiologie Und Intensivmedizin Anaesthesiology and Int, Book 112

Medical Reference

ISBN10: 3540087850
ISBN13: 9783540087854
Publisher: Springer Nature
Published: Jul 1 1978
Pages: 58
Weight: 0.27
Height: 0.14 Width: 6.69 Depth: 9.61
Language: German
Wegen der erhöhten Lebenserwartung nimmt der Anteil alter Pa- tienten in den Krankenhäusern ständig zu. Dank moderner Me- zin entspricht das biologische häufig nicht dem chronologischen Alter. Das hat dazu geführt, da heute in a len chirurgischen Teilgebieten Operationen durchgeführt werden, die früher nicht denkbar waren. Für ihren Erfolg sind, wegen der eingeschränkten Leistungsreserven, insbesondere der Lungen-, Herz- und Kreislauf- funktion, Vorbereitung und Nachbehandlung von gro er Bedeutung (AHNEFELD und HALMAGYI, 1974), was nur durch interdisziplinäre Zusammenarbeit zu verwirklichen ist. Während es der Pädiatrie bereits um die Jahrhundertwende gelang, sich als Spezialgebiet zu profilieren (BLAND, 1963), kämpft die Geriatrie noch heute darum, da alte Menschen nicht einfach als ältere Erwachsene therapiert werden (DICK und DÜLP, 1974). Dies zeigt sich auch in der modernen Anaesthesie, wo Kinderanaesthe- sie bereits seit Jahren als Subdisziplin betrieben wird und nur von erfahrenen und gut ausgebildeten Anaesthesisten durchgeführt wird. Dagegen kommen alte Patienten häufig nicht in den Genu einer speziellen, ihrer besonderen medizinischen Problematik ad- äquaten Betreuung. Trotz der Entwicklung zahlreicher neuer An- aesthesieverfahren hilft sich der Anaesthesist aufgrund prakti- scher Erfahrung mit niedrigen Dosierungen der Anaesthetika, um deren Nebenwirkungen, vor allem auf die Kreislauffunktion, in Grenzen zu halten. Die Präferenz für die eine oder andere Tech- nik sollte sich aber auf die Pathophysiologie ihrer Nebenwirkun- gen stützen. Genauen Aufschlu über deren Art und Ausma bei diesem Krankengut können nur Untersuchungen unter standardisier- ten Bedingungen, welche den klinischen Verhältnissen möglichst nahe kommen, liefern.

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