• Open Daily: 10am - 10pm
    Alley-side Pickup: 10am - 7pm

    3038 Hennepin Ave Minneapolis, MN
    612-822-4611

Open Daily: 10am - 10pm | Alley-side Pickup: 10am - 7pm
3038 Hennepin Ave Minneapolis, MN
612-822-4611
Konstruktion Und Rekonstruktion Geschlechtlicher Identitaet: Eine Kontrastive Gespraechsanalyse Am Beispiel Des Deutschen Und Griechischen Fernsehform

Konstruktion Und Rekonstruktion Geschlechtlicher Identitaet: Eine Kontrastive Gespraechsanalyse Am Beispiel Des Deutschen Und Griechischen Fernsehform

Paperback

Series: Europaeische Hochschulschriften / European University Studie, Book 2023

GermanLiterary CriticismGeneral Reference

Currently unavailable to order

ISBN10: 3631635184
ISBN13: 9783631635186
Publisher: Peter Lang
Published: Dec 30 2011
Pages: 309
Language: German
In einer Zeit, in der die Beziehungen zwischen Geschlecht und Identität signifikanten Veränderungen unterworfen sind, ist die Analyse von Identität im Kontext von Globalisierung und Medienkultur eine Forschungsaufgabe von besonderer Relevanz. Diese Arbeit untersucht, wie geschlechtliche Identität in einem globalisierten Medienformat kulturspezifisch (re)konstruiert wird. Sie weist nach, dass sich trotz des globalen Themenrepertoires in lokalen Adaptionen des Fernsehformats Big Brother signifikante kulturelle Unterschiede im Geschlechterverhalten ausprägen. Der qualitative Forschungsansatz der Untersuchung beruht theoretisch und methodisch auf Grundsätzen der ethnographischen Gesprächsanalyse. Die Analyse ausgewählter Gesprächssequenzen macht deutlich, dass der Big Brother-Container ein Terrain für differenzierte Auseinandersetzungen zwischen den Geschlechtern eröffnet, zu entsprechenden Spannungsverhältnissen führt und dabei kulturelle Unterschiede sichtbar macht. Ferner wird gezeigt, dass die Interaktion der Geschlechter im globalisierten Medienformat Big Brother eng mit der lokalen Identitätsarbeit verbunden ist. Mit anderen Worten: Geschlechtliche Identitäten werden in erster Linie in lokalen Gruppen (re)konstruiert. Das globalisierte Medienformat bewirkt deshalb nicht automatisch globale Identitäts(re)konstruktionen. Identitätsarbeit hängt vielmehr von lokalen Faktoren wie kulturellen Einstellungen und Stereotypen ab.

Also in

General Reference